ECW Hardcore Revolution – im Klassik-Test (PS)

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Jetzt ist Schluss mit lustig: Kaum dass Acclaims WWF-Lizenz ausgelaufen ist, haben sich die Wrestling-Experten schon mit der ECW (Extreme Cham­pionship Wrestling) arrangiert. Und hier wird mit wesentlich härteren Bandagen gekämpft als bei der zarten Konkurrenz. Die bei uns noch unbekannten Wrestler kugeln sich nämlich nicht nur mit den handelsüblichen Wrestling-Moves sämt­liche Gelenke aus, sondern greifen als Erfinder des Hardcore-Stils auch auf ­diverse schmerzhafte Utensilien wie Metallplatten oder Gitarrenkoffer zurück und schleudern ihre Gegner bei besonderen Gelegen­heiten in Ringseile aus Stacheldraht. Auch einige durchtrainierte Damen steigen bei der ECW in den Ring und behaupten sich mit Tiefschlag und Suplex. Derartig rabiate Manöver gehen natürlich nicht spurlos an den Kontra­henten vorüber, und so erscheinen nach kurzer Zeit erste Platzwunden und blaue Flecken auf dem Körper Eures leidgeprüften Wrestlers.

Wer die Attitude-Serie kennt, fühlt sich in der neuen Liga sofort heimisch. Bis auf leichte grafische Verbesserungen hat sich an der bewährten Wrestling-Engine nichts geändert. Beeindruckende Ma­növer gehen dank komplizierter Tasten­kom­binationen erst nach einiger Übung von der Hand, leichte Macken in der Kollisionsabfrage sind immer noch nicht behoben.
Stichhaltiger Trumpf von ECW-Hardcore Revolution ist die gigantische Options­vielfalt: Ihr bastelt Euch Euren eigenen Wrestler zusammen, lasst ihn in selbst zusammengeschusterten Turnieren antreten oder arbeitet Euch im Career-Mode (wahlweise allein oder im Tag Team mit einem zweiten Spieler) bis zur Spitzen­position hoch. Bei jedem Match sind die Bedingungen anders: Mal tretet Ihr alleine gegen eine Übermacht an, mal verdrescht Ihr Euren Gegner im Käfig mit diversen Waffen.

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