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| Spiel: | Enthusia Professional Racing |
| Publisher: | Konami |
| Developer: | Konami |
| Genre: | Rennspiel |
| Getestet für: | PS2 |
| Erhältlich für: | PS2 |
| USK: | |
| Erschienen in: | 6 / 2005 |
Das Rad: Kaum eine andere Erfindung der Menschheit brachte im wahrsten Sinne größere Umwälzungen in der Geschichte. Gerade männliche Wesen erliegen der Anziehungskraft des Runds – insbesondere wenn vier Stück davon an einem so genannten Automobil hängen und sich schnell drehen. Genau diese Faszination will Konamis neuer Edelraser virtuell vermitteln. Ungewohnte Features sollen insbesondere verwöhnten Gran Turismo-Piloten den Titel schmackhaft machen.
Aber Moment: Enthusia sieht auf den ersten Blick dem Konkurrenten aus dem Sony-Haus erstaunlich ähnlich. Ein riesiger Fuhrpark (200 Boliden), 50 Strecken und Rennen mit einem Fahrerfeld aus sechs Autos weisen beide Titel vor. Die Konami-Mannen dachten sich aber weitere Features aus: Eine Fahrschule der anderen Art, ein Karriere-Modus ohne Geld und ein auf Gravitation basierendes Fahrverhalten.
Hinter dem vollmundigen Titel ‘Driving Revolution’ verbirgt sich eine Fahrschule, die ans Fahrzeughandling heranführt. Selbige bietet für jede Strecke vier Prüfungen, in denen Ihr einen bestimmten Streckenabschnitt meistern dürft. Jedoch wird keine Zielzeit vorgegeben, sondern Tore: Diese müsst Ihr mit einer bestimmten Geschwindigkeit passieren, um am Ende eine gute Wertung sowie Bonus-Vehikel zu ergattern. In jedem Tor schwebt ein horizontaler Balken, der das Solltempo im Verhältnis zur aktuellen Geschwindigkeit angibt. Nur mit sauberen Fahrten durch die Tore gibt’s begehrte S-Rankings. Nach den ersten einfachen Übungen steigern sich schnell Schwierigkeit und Länge der Prüfungen – nur viel Übung macht hier den Meister.
Erst nach einiger Einarbeitung in der ‘Driving Revolution’ solltet Ihr Euch an den Karriere-Modus ‘Enthusia Life’ wagen. Nach der ersten Wahl eines bescheidenen Startwagens geht’s auf die Piste – meist gegen fünf andere Fahrer. Die Startplatzierung richtet sich dabei nach der Fahrzeugstärke: PS-schwache Wagen stehen immer vorn. Spätestens bei der ersten Kurve wird klar, dass Straßenrowdys keine Chance haben. Die Simulation verzeiht keine Fehler: Verpasste Bremspunkte oder verpatzte Ideallinien sind nur schwer zu kompensieren. Dabei schenken sich die Gegner nichts: Die Burschen schließen rigoros jede Lücke, suchen ständig Überholmöglichkeiten und riskieren auch einmal zuviel. Dennoch knallen die Kontrahenten seltener als in GT 4 in den eigenen Boliden.









Das Rennsimulation vor Project Cars und Arsetto Corsa.
Ich habs damals auch zeitnah gleich gehabt. Das Ding ist nicht schlecht. Es zählt für mich auf jeden Fall auch zu den besten Racern seiner Art auf PS2. Es ist auf jeden Fall gut gemacht. Der direkte Vergleich mit GT4 ist aber wahrscheinlich nicht ganz fair. Vom Spiel vielleicht ja, die finanziellen Mittel dahinter und der zu erwartene Verkaufserfolg sind wohl aber nicht vergleichbar. Aber trotzdem ein gutes Spiel. Meine US Version würde ich nicht hergeben. Schade das es etwas untergegangen und jetzt wahrscheinlich nicht mehr so bekannt ist.