EQQO – im Test (Switch)

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Seite 1

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Der blinde Junge Eqqo findet das überdimensionale Ei eines sterbenden Schlangengottes und will es zum Ort seiner Bestimmung bringen. Obwohl er von seiner Mutter ­getrennt wurde, hat sie elementaren Einfluss auf die Geschichte: Sie ist eine Weberin – und webt auch die Geschichte ihres Sohns. So führt sie Euch als Erzählerin durch das Abenteuer und nimmt Einfluss auf die Spielwelt: Ihr steuert den kleinen Kerl nicht ­direkt durch die simple, doch hübsche Umgebung, sondern tippt auf die Stelle, zu der sich Eqqo begeben soll. Erklärt wird diese Mechanik dadurch, dass seine Mutter so den blinden Jungen von Ort zu Ort lockt.

Die Touchsteuerung fühlt sich natürlicher an als das umständliche Dirigieren via Stick-Cursor – Eqqo stammt eben aus dem Mobile-Sektor. Während Ihr Eqqo durch die Umgebung schickt, ­aktiviert er kleine Mechanismen, die Euch erlauben, Hebel umzulegen, Räder zu drehen oder an Ketten zu ziehen. Die gestellten Aufgaben sind zu simpel, um sie als Rätsel zu bezeichnen – und wiederholen sich leider oft. Auch bleibt Euch der kleine Held während des Spiels seltsam fremd, da Ihr die gesamte Erzählung durch die Worte der Mutter erfahrt. Ihre schöne und angenehme Stimme bleibt das einzige Sound-Highlight des Spiels, das sich sonst durch eine ungewöhnlich gedämpfte Geräuschkulisse auszeichnet. ­Schade, wäre doch bei einem Spiel mit einem blinden Protagonisten der Einsatz von Akustik ­besonders interessant.

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