Everything – im Test (PS4)

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Meinung

Ulrich Steppberger meint: Wenn Ihr etwas zum Zocken sucht, solltet Ihr besser die Finger von Everything lassen: Zwar gibt es eine Art Handlung, durch den Sammelchararakter ein zentrales spielerisches Element und sogar vereinzelt etwas, das man als ”Rätsel” beschreiben könnte. Doch tatsächlich ist Everything viel mehr eine Erfahrung als ein ”echtes” Spiel: Der stete Wechsel zwischen allen erdenklichen Kreaturen und Objekten, von gewaltig groß auf winzig klein und umgekehrt – das entwickelt einen großen Reiz, so man sich drauf einlassen kann. Dass das ambitionierte Geschehen speziell grafisch mitunter grob wiedergegeben wird, nehme ich gerne in Kauf. Mit ein paar Designentscheidungen werde ich dagegen nicht richtig warm: Speziell die kullernde Fortbewegungsart vieler Tiere stört in seiner Absurdität etwas den ansonsten stimmigen Gesamteindruck – aber das ist letztlich nur ein kleiner Kritikpunkt.

Kuriose Mixtur aus ”Katamari” und existenzieller Erfahrung – spielerisch leichtgewichtig, aber faszinierend.

Singleplayer75
Multiplayer
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