Extermination – im Klassik-Test (PS2)

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Als Marine ist Dennis Riley auch im Umgang mit der Waffe ein ausgewiesener Experte. Zwar steht Euch außer dem Kampfmesser mit dem sogenannten SPR4 nur eine Wumme zur Verfügung, die hat es aber in sich. Von der Feuerfrequenz bis zum Typ des Zielfernrohrs lässt sich das MG nach Gusto und Verfügbarkeit von Zusatzteilen umrüsten. Ob Einzel-, Dreischuss- oder vollautomatische Feuersalve, ob zoombares Sniperobjektiv oder Nachtsichtaufsatz – im Statusmenü dürft Ihr jederzeit die Komponenten austauschen. Zusätzlich verfügt der flexible Ballermann noch über einen Steckplatz für allerlei Sekundärwaffen. Schrotflinte, Flammen, Granat- oder Raketenwerfer erfreuen jeden Action-Fan.

Hört sich protzig an, ist zum Überleben in Fort Stewart aber bitter nötig, denn die Monsterkreaturen sind gemeingefährlich und Euch zahlenmäßig weit überlegen: Schleimige Parasiten-Wanzen, mutierte Ex-Marines, garstige Riesenvögel und blutgierige Horrorhunde warten nur aufs nächste Opfer. Im Kampf lässt sich jede Wumme auf zweierlei Arten verwenden: Via Laserpointer visiert Euer Held automatisch den nächsten Gegner an.Wahlweise justiert Ihr den roten Lichtstrahl anschließend nach oder nehmt die Biester aus der Ego-Perspektive manuell aufs Korn. Eine Methode, die sich besonders bei weit entfernten Ungetümen auszahlt und exakte Treffer ermöglicht.

Gemeinerweise kosten Euch die Monstrositäten nicht nur Lebensenergie, sondern ste­cken Euch bei Kontakt auch mit ih­rem todbringenden Virus an. Eine Pro­zent­anzeige gibt an, wieviele Erreger Euer Körper noch aushält, be­vor die fatale Krankheit ausbricht. Mit Medi-Paks und Not­impfstoffen könnt Ihr zwar Hitpoints regenerieren und Antikörper produzieren, schafft der Virus aber dennoch den Ausbruch, sind die Folgen dramatisch: Stark geschwächt schleppt sich Euer Held mit reduzierter maximaler Lebensenergie zur nächsten Krankenstation. Nur an einer speziellen MTS-Maschine (kurz für ‘Max Treatment System’) könnt Ihr Euch vollständig heilen, insofern Ihr zuvor eine der raren Pillen für das Hightech-Gerät augfelesen habt. Meist findet Ihr in den Ruheräumen auch gleich einen Munitionsspender für Standardpatronen sowie eine Speichermöglichkeit.

Rendersequenzen bekommt Ihr nur selten zu sehen, die mäßige englische Sprach­ausgabe ist deutsch untertitelt.

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MadMacs
22. September 2020 9:41

Ging mir damals genauso.

Mayhem
20. September 2020 9:45

In Ermangelung von Alternativen hat es mir damals gut gefallen.