Extermination – im Klassik-Test (PS2)

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128-Bit-Survival Horror vom Fachmann: Nicht nur die Genre-Experten von Capcom verstehen sich auf schaurige Bildschirmabenteuer, mit Extermination präsentiert Sonys Entwicklerteam Deep Space einen PS2-Thriller, der es durchaus mit der Resident Evil-Übermacht aufnehmen kann. Kein Wunder, sitzt bei den Tombi 1&2-Erfindern mit Firmen­oberhaupt Tokuro Fujiwara doch ein wahrer Gruselgroßmeister im Chefsessel: Ehemals beim Konkurrenten Capcom angestellt, war der kreative Japaner bereits für Bitmap-Klassiker wie Ghosts’n’Goblins oder Ghouls ’n’Ghosts verantwortlich. Besonders aber seine Produzententätigkeit beim ersten Resi weist Fujiwara als Spezialist für spannungsgeladene Hor­rortrips aus. Wer jetzt allerdings befürchtet, dass mit Extermination nur ein weiterer Zombie-Klon um die Gunst der Käufer ringt, liegt daneben. Deep­spaces PS2-Debüt präsentiert sich vielmehr als actionreiche Mischung aus klassischem Survival-Horror und modernen Ballerorgien à la Syphon Filter 2. Genre-typische Schlüssel/Schloss-Rätsel sind eher Nebensache.

In einer entlegenen Forschungsanlage auf dem Südpol ist im wahrsten Wortsinne die Hölle ausgebrochen. Streng geheime Experimente mit einem mysteriösen Bakterium müssen irgendwie schiefgelaufen sein. Anders ist nicht zu er­klären, dass in einem verzweifelten Funkspruch um die flächendeckende Bombardierung der gesamten Station gefleht wurde. Natürlich denkt die Regierung gar nicht daran, ihr milliardenschweres Großprojekt einfach so in Schutt und Asche zu legen und schickt zur Klärung eine kampferprobte Einheit Marines in die Antarktis. Doch die Rettungsaktion findet ein jähes Ende: Direkt über der Anlage zwingt ein plötzlicher Propellerausfall die Elite-Soldaten zur ungemütlichen Notlandung via Fallschirm. Im Alleingang versuchen die harten Jungs, Licht ins Dunkel der mysteriösen Geschehnisse von Fort Stewart zu bringen.

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Ging mir damals genauso.

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In Ermangelung von Alternativen hat es mir damals gut gefallen.