Falling Out – im Test (Xbox Series X)

0
440
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:, , , ,
USK:
Erschienen in:

Um einen Vergleich mit dem ruhmreichen Spelunky kommt Falling Out nicht herum, dazu ähnlichen sich doch einige Reihe Aspekte beider Spiele zu sehr – umso schöner für den Verfasser dieser Zeilen, dass er für den Herausforderer mehr Sympathien bekunden kann als den biestigen Platzhirschen, der besonders in Teil 2 den Eindruck vermittelte, alle außer extrem hartgesottenen Abenteurern vor allem die Untiefen des Frust ausloten lassen zu wollen.

Falling Out gibt sich da deutlich zugänglicher: Zwar erkundet Ihr auch hier zufallsgenerierte 2D-Levels, in denen Euch Gegner und Fallen ans Leder wollen und Unachtsamkeiten schnell zum Ableben führen können. Sie sind aber in der Regel deutlich weniger fies angelegt und eher zu erkennen und vermeiden als beim Rivalen – leicht wird Euch das Leben trotzdem bei Leibe nicht gemacht. Außerdem zieht Ihr hier stehst mit zwei Charakteren löse, die Ihr entweder mit einem Partner getrennt steuern könnt (was bei guter Koordination klar vorteilhaft sein kann) oder auf Knopfdruck wechselt – Solospieler kommen damit gut klar, wünschen sich aber hier und da auch, dass der KI-Charakter etwas aktiver und klüger folgen könnte.

Weiter Vorzüge sind ein unkompliziertes Extra- und Crafting-System für neue Hilfsmittel und die recht großzügigen Möglichkeiten, eragtterte Beute und Items für künftige Durchgänge zu deponieren. Kurzum: Nicht nur wenn Euch das Konzept von Spelunky irgendwie zusagt, aber im Original viel zu frustig findet, solltet Ihr Falling Out ruhig eine Chance geben.

Spaßige 2D-Roguelite-Abenteuer, das mit witziger Ko-op-Komponente und nicht überzogen fiesem Einsteig auch “Spelunky”-Verweigerer locken kann.

Singleplayer73
Multiplayer
Grafik
Sound