Far Cry Instincts Evolution – im Klassik-Test (Xbox)

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Jack Carver kommt nicht zur Ruhe: Zuerst auf dem PC die Welt gerettet, wenig später einen komplett neuen Xbox-Einsatz bewältigt, steht nun mit dem Evolution-­Zusatzpaket der dritte Egotrip in ­kürzester Zeit an. Dabei profitiert der Hawaiihemdträger von den Fähigkeiten, die er während des Instincts-Abenteuers erwarb. Dank einer genetischen Mutation verwandelt sich Jack auf Kommando in ein Raubtier: Ein kurzer Druck auf den Y-Button und Ihr werdet zum Derwisch. Pflügt ­unter­malt von ­einem herrlichen Ver­wischeffekt ­rasend schnell durchs ­Unterholz und überwindet dank Supersprung meterhohe Umzäunungen. Herrscht mal Munitionsmangel? Kein Problem: Im Nahkampf genügt eine flinke Betätigung der B-Taste und das blutüberströmte Opfer segelt in hohem Bogen durchs Unterholz. Oder reißt fest montierte Granatwerfer ­sowie Flak-Geschütze aus der Verankerung und pulverisiert die digitale Bedrohung auf Rambo-Manier. Ebenfalls praktisch ist der Nachtsicht-ähnliche Geruchsmodus: Hier erkennt Ihr die Fährten Eurer Feinde und macht die Jäger zu Gejagten. Haben wir ­bereits erwähnt, dass Jacks Energie­leiste dank Gen-Doping eine ständige Auffüllung erfährt?

Konnten sich Ballerfreunde schon im Far Cry-Original nicht beklagen, legt Evolu­tion in puncto Non-Stop-Action noch eins drauf: Rasante Verfolgungsjagden mit Jet-Ski, Jeep oder Quadbike treiben Euch den Schweiß auf die Stirn, der häufige Einsatz der ­‘Instinkt’-Fähigkeiten sorgt für noch mehr Dynamik in den bleihaltigen Auseinandersetzungen. Dadurch ­treten zwar die Schleicheinlagen in den Hintergrund, vor allem in den ­ersten Levels macht die enorme Bewegungsfreiheit dieses Manko aber mehr als wett. Über mangelnde ­Abwechslung während des (recht kurzen) Evolution-Trips können sich Hobby-Söldner nicht beklagen: Neben dem bekannten Insel-Hopping infiltiert (respektive stürmt) Ihr im Schutz der Nacht ein Fischerdorf, tuckert im Boot umher oder erklimmt sogar die luftigen Höhen eines Berg­massivs.

Wieder mit an Bord ist der umfangreiche Editor: Für kernige Mehrspielerschlachten on- wie offline bastelt Ihr Euch allerlei Deathmatch-Areale. Intuitive Kontrollen und hohe Benutzerfreundlichkeit lassen aus tristen Atollen schnell verwinkelte Basen, sumpfige Urwaldcamps oder versteckte ­Laborkomplexe werden.

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