Fighters Destiny – im Klassik-Test (N64)

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Angelehnt an Kampfsportarten wie Karate oder Teakwondo gewinnt Ihr nicht durch einmaliges Vermöbeln Eures Gegenübers, sondern durch Sammeln von Punkten: In der Grundeinstellung benötigt Ihr sieben davon zum Sieg. Ihr verdient sie durch Schubser über den Arenarand, Würfe, KO-Schläge, Konterhiebe und KO-Specials (Finishingmoves). Gehüpft und getänzelt wird mit dem Steuerkreuz, Analogfetischisten dürfen auch auf Sticksteuerung umschalten. Mit B und A schlagt Ihr dem Gegner gegen Brust oder Knie, mit beiden Tasten zusammen schleudert Ihr ihn zu Boden. Zum Blocken von Hieben benutzt Ihr die R-Taste, bekommt Ihr es mit der Angst zu tun, flieht Ihr mit L nach hinten. Wiederholt Ihr ein Richtungskommando (z.B. ), legt sich Euer Held flugs auf den Boden, oder hüpft mit einem ”Bocksprung” über den Gegner, um von hinten zu einem Griff anzusetzen.

Fighter’s Destiny unterscheidet die drei Special-Kategorien Distanzschläge, Nahkampfhiebe und Spezialwürfe: Die langsamen und wuchtigen Distanzhiebe führt Ihr mit Dreh- und wechselnden Richtungskommandos aus, für schnelle Haken und Kniestöße im Infight genügen simple Joypadbewegungen. Dabei gibt’s neben akrobatisch ausgefeilten Manövern, mit denen Ihr den Feind verwirrt, auch schwerfällige KO-Hieben und Konterschlägen, die im Falle eines Gegenangriffs eine niederschmetternde Wirkung haben.

Combos bestehen nicht aus einer Aneinanderreihung von Specials und Linkern, sondern aus festgelegten Schlagkombinationen, die Ihr einstudieren müßt. Die Würfe setzt Ihr jeweils von hinten oder vorne am Gegner an und könnt sie mit einfachen Richtungskommandos zu kombinierten Ausfallschritten, Abwehr- und Würgegriffen abwandeln. Sobald sich die beiden Kontrahenten im Clinch befinden, erscheint ein variabler Konterbalken, der rasch schrumpft. Während dieser Zeit habt Ihr die Möglichkeit dem Griff zu entkommen und durch erneutes Drücken von A und B zu einem Gegenwurf anzusetzen.

Auch der Arenarand spielt eine Rolle: Stolpert Ihr ins Abseits, könnt Ihr Euch meist an der Kante festhalten und baumelt in schwindelerregender Höhe über dem Abrund. Ein gezielter Lowkick des Feindes und Ihr stürzt endgültig ab – besser hangelt Ihr zur Seite oder kraxelt wieder in den Ring. Traut sich der Gegner jedoch zu nahe an Euch heran, packt Ihr ihn einfach am Bein und zieht ihn aus der Arena raus – während Ihr erschöpft hochklettert, tritt der Gegner seinen langen Weg nach unten an…

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torcid
9. April 2019 10:45

Mario 64, Pilotwings 64 etc. schon zum Release 99.95 DM. Nintendo Eigenentwicklungen waren bis auf Zelda immer für sehr faire 99.95 DM zu bekommen. Glaub ich hab im Televersand für Mario Kart 64 sogar nur 89.95 DM bezahlt.

Third-Party-Entwickler Spiele aber Wucher mit manchmal sogar 140-150 DM…

Siehe erstes Bild:

http://www.gamezone.de/Mario-Kart-64-Classic-13686/Lesertests/Mario-Kart-64-Hoeher-schneller-besser-Leser-Test-von-Corlagon-998086/galerie/1829225/

Lincoln_Hawk
8. April 2019 21:57

Jeder wie er mag ?
Ich bin so froh seit jahren kein Spiel mehr digital gekauft zu haben
Mit der Zeit macht mich das spieletechnisch zufriedener ich kann nicht sagen warum
Aber fühlt sich richtig an ?

Tokyo_shinjuu
8. April 2019 15:13

Also auch wenn ich falls möglich, einem Datenträger im Normalfall immer den Vorzug gebe, falls im jeweiligen Store die digitale Variante deutlich günstiger ist und mir das Spiel jetzt nicht so viel bedeutet, greif ich auch gerne digital zu.
Juckt dann also schon mal wenigstens Einen. 😉

Lincoln_Hawk
8. April 2019 13:27

Und digital no Limit
Trotzdem hohe Preise
Selbst die mega sales jucken da niemanden

ChrisKong
8. April 2019 12:25

Ist ja auch logisch, während Module schlicht kostspieliger waren, produziert man von den CDs und Blurays locker mal ein paar mehr und stürzt sich damit nicht in massive Unkosten. Darum sind die Dinger auch eher selten mal komplett vergriffen. Bei div. SNES und N64 Spielen gabs zum Teil eher kleine Auflagen, je nach Aussicht auf Erfolg.

Tokyo_shinjuu
8. April 2019 4:30

N64 Spiele waren schon nicht gerade billig, gerade im Vergleich zu Playstation Spielen, welche mein ich so zwischen 90-100 DM lagen.
Allerdings waren Spiele damals aber auch deutlich Preisstabiler als heute, so nen richtiges Schnäppchen fand ich fand man nur selten. Heutzutage bekommen ja selbst große Triple AAA Titel schon nach gut nem Monat gut 20% Preisverfall. Einzig Nintendo Spiele bleiben auch heute noch eine Wertanlage.

RYU
RYU
8. April 2019 0:59

Bzgl. der Preise waren daran, neben manch einem Import aus dem Umland, AFAIK zwei Dinge schuld: die Lizenzkosten an Nintendo und wie groß das Modul war (in Mbit; zB waren Perfect Dark und Conker mit glaube ich 512 MBit die größten Module, ggf. auch Donkey Kong, wohingegen solche Größen für Third-Partys eher unerschwinglich waren).
.
Da es zu der Zeit auf Saturn und der Playstation bessere Beu’s gab, interessierte ich mich damals für Fighters Destiny nicht wirklich, obwohl nur mein Bruder die anderen Konsolen damals besaß, und ich das N64 mein eigen nannte. Man schafft doch eh nie alle Spiele ‘wirklich’ zu spielen. ^^

ChrisKong
7. April 2019 21:30

Ja, die Preise waren schon heftig. Glaub mein teuerstes Modul fürs SNES war sicher Super Streetfighter 2. Das wollte damals jeder haben. Warum das dann teurer war, als andere Spiele von Capcom, weiss ich auch nicht mehr. Sogar die Nachfolger kosteten nicht mehr ganz so viel.

D00M82
7. April 2019 18:16

Ich habe noch meine Quittungen von damals. Nintendo 64 waren immer so 120-150 Mark.

Diese Ausreißer nach oben gab es aber auch oft. Turok 2 in der uk Version kam 159 Mark.

torcid
7. April 2019 15:11

Ich hab viele Spiele damals in den Maniac-Inseraten per Telefonversand (z.B. Theo Kranz Versand) gekauft. Da musste man dann noch am Telefon jedes mal seine Adresse buchstabieren und dann an der Tür für + ca 12 DM Nachnahme zahlen.

Nintendos Eigenentwicklungen bekam man doch eigentlich immer für 99 DM(außer Zelda wegen dem größeren Modul). ABER Third-Party Spiele waren echt teuer.

TUROK UK Version hab ich im Televersand glaub ich 140 DM bezahlt.

Ich kann mich noch dran erinnern, dass Goldenei (obwohl fett auf der Packung stand: NICHT für den deutschen Markt bestimmt ^^) in unserem Toys r us verkauft wurde. Waren 129 DM glaub ich. War halt auch nicht von Nintendo selbst. Nintendo eigene Spiele aber eigentlich immer für 99 DM. Mario Kart 64, Super Mario 64, Pilot Wings 64 etc.

Doomguy
7. April 2019 13:15

“Goldenei” habe ich damals in der örtlichen Videothek für 150 D-Mark gekauft.

greenwade
7. April 2019 13:00

SNES spiele waren schon teuer. die haben immer so um die 120 gekostet während Mega Drive spiele oft “nur” 90 gekostet haben. N64 spiele haben dann nochmal ne schippe drauf gelegt. 150 mark war normal.

Nipponichi
7. April 2019 12:06

Das Spiel hatte ich mal von einem Klassenkameraden ausgeliehen. Ich fand das nicht mal schlecht. Klar, die Grafik war schon damals nicht gerade toll, aber das machte das Spiel dennoch nicht schlecht.

Und was Preise für N64-Spiele angeht, kann ich soviel sagen. Als das N64 herauskam, kosteten die Spiele durchschnittlich 100 DM in nahezu jedem Laden. Dann stiegen einige auf 120 DM, wie Banjo Kazooie. Aber später sind die Preise für N64-Spiele ganz schön gestiegen. Das teuerste Spiel damals, das regulär auf dem deutschen Markt erhältlich war, das ich mir auch nur kaufte, weil ich damals gut Prozente bekam, war “Conker’s bad Fur Days”. Das schlug damals mit 180 DM durchschnittlich zu Buche. Ich hatte es durch Prozente damals für 150 DM bekommen.

Das Einzige was grundsätzlich auf dem N64 teuer war, waren Spiele wie Goldeneye, Mortal Kombat Trilogy, Duke Nukem 3D und andere Spiele, die keine Freigabe in Deutschland bekamen, oder sogar indiziert waren. Die schlugen durchschnittlich mit 150 bis 180 DM bei den meisten Importhändlern zu Buche.

Tokyo_shinjuu
7. April 2019 6:01


Ich denke das Budget und die Entwicklungszeit waren bei dem Spiel sehr eng bemessen, so daß man das wenige in die Spielbarkeit gelegt hat, anstatt sich um die Aufmachung groß Gedanken zu machen.

Gab es nicht sogar ne Fortsetzung? Ich mein da war was?

Jesus wo hast du deine Spiele gekauft? Mal von EU Importen abgesehen hab ich für N64 Spiele in der Regel 120DM oder weniger gezahlt. ^^

Lincoln_Hawk
6. April 2019 22:45

Das War Müll
149DM. …Jesus

Dune
6. April 2019 22:27

Ich glaube die Intention der Entwicklung war eher das Kampfsystem an sich als das Design, natürlich wäre es besser gewesen zum tollen Gameplay auch tolles Design zu haben

Tokyo_shinjuu
6. April 2019 21:55

Fänd es damals auch sehr gut. Nur die Aufmachung und Grafik war doch sehr spartanisch. Und in Sachen Kämpfer Design konnte man gegenüber anderen Bemups keinen Stich machen.

Dune
6. April 2019 17:28

Hat mir damals sehr gefallen