Final Fantasy Crystal Chronicles – im Klassik-Test (GC)

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Meinung

Thorsten Küchler meint: Mut zum Mehrspieler-Vergnügen: So konsequent wie Squares Kristall-Chroniken setzte bislang noch kein RPG-Produkt auf gemeinschaftliches Zocken. Warum der kooperative Genuss jedoch ausschließlich mit GBA-Verlinkung funktioniert, weiß wohl nur die Marketing-Abteilung von Nintendo – mit solchen Zwängen erweist man der ‘Connectivity’-Idee einen Bärendienst. Ihr habt drei Kumpels, die sowohl GBA als auch Kabel besitzen? Dann freut Euch auf stundenlangen Spielspaß und hitzige Wortgefechte à la ”Könnte mir mal einer den Drachen vom Leib halten?!”. Im Alleingang büßt Crystal Chronicles jedoch einen nicht unerheblichen Teil seiner Faszination ein: Zu hakelig sind die auf den GBA zugeschnittenen Kontrollen, zu spärlich fällt die kämpferische Unterstützung Eures Moogle-Partners aus. Nicht nur deshalb sollten Final Fantasy-Veteranen vorm Blindkauf unbedingt Probe spielen – eine packende Story gibt’s nämlich ebenso wenig wie opulente Rendersequenzen. Das Fehlen letzterer Grafikblender können wir indes locker verschmerzen, denn mit seinen herrlichen 3D-Kulissen gehört Squares Cube-Debüt in puncto Optik zur absoluten Grafik-Elite.

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