Final Fantasy Crystal Chronicles – im Klassik-Test (GC)

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Um die als ‘Connectivity’ gepriesene Software-Bindung zwischen GBA und Gamecube unters Volk zu bringen, spannt Nintendo ­einen prominenten Gaul vor seinen Karren: Kein geringerer als Rollenspiel-Krösus Square-Enix soll als Motor fürs zitierte Link-Feature dienen.

Dementsprechend versteht sich das Würfel-Debüt der Final Fantasy-Reihe primär als Mehrspieler-Vergnügen: Bis zu vier mutige RPG-Recken ziehen gemeinsam aus, um in Echtzeit stinkende Monster zu vertrimmen. Der Haken am an sich exzellenten Gruppen-Zock: Jeder Teilnehmer benötigt sowohl einen GBA als auch das separat erhältliche Link-Kabel – hört Ihr Euren Geldbeutel weinen? Einziger kleiner Trost: Zum Verkaufsstart bietet Nintendo für 60 Euro eine limitierte Edition an, welche die erwähnte Link-Strippe bereits enthält.

Wem jedweder Kabelsalat gegen den Strich geht, der wirft sich einfach ­alleine ins Fantasy-Abenteuer: Ein wabernder Giftnebel namens Miasma bedroht das Heimatdorf Eures Knuddelhelden. Nur die Essenz der Myrrh-Bäume hält den Todesdunst auf Dis­tanz. Dumm bloß, dass dieser natürliche Schutzwall jede Digi-Saison erneuert werden muss. Eure Aufgabe lautet ergo: Erforscht Polygon-Dun­geons, findet die dortigen Myrrh-­Gewächse und bringt schließlich pro Jahr drei Tropfen des heiligen Pflanzensafts nach Hause.

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