Final Fantasy XV – im Test (PS4)

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Viele Minuten später laufen wir immer noch, und das liegt nicht daran, dass Noctis beim Sprint schnell die Puste ausgeht. Vielmehr wird uns klar, welche Ausmaße das schon zu Anfang begehbare Areal der Spielwelt besitzt und wie viel es dort zu entdecken gibt: Verlassene Fabrikgebäude, einzelne Rohrleitungen und umgeknickte Strommasten vermitteln den Eindruck, dass die Region eine Vergangenheit aufweist und nicht einfach einem Level-Generator entsprungen ist. Dazu entdecken wir immer wieder Gegenstände entlang des Weges, die wir genauso neugierig einsammeln wie Edelmetalle oder Kochzutaten für Ignis: Es ist lange her, dass ein Final Fantasy so viele Möglichkeiten bot, sich mit seiner Umgebung auseinanderzusetzen.

Nach dem ersten Kapitel dürft Ihr endlich selbst hinter dem Steuer Eures Wagens Platz nehmen und die Welt von Final Fantasy XV fast ohne Einschränkungen erkunden. Wobei wir statt “erkunden” fast “erleben” schreiben sollten, denn die Spielumgebung ist so glaubwürdig und atmosphärisch, dass sie sich nicht vor The Witcher III verstecken muss und stellenweise sogar an Grand Theft Auto erinnert: Zwar ist die Steuerung des Wagens auf ein Minimum reduziert (und Ihr könnt nur auf den vorgegebenen Straßen fahren), dennoch macht es riesigen Spaß, einfach durch die Welt zu düsen und ihre Geheimnisse zu erforschen – und derer gibt es zahlreich.

Ihr helft den Fahrern liegen gebliebener Autos mit Pannensets aus, erledigt Jagdaufträge, nehmt an Chocobo-Rennen teil, entschärft Bärenfallen, sucht nach Rohstoffen für einen Juwelenhändler, fotografiert Sehenswürdigkeiten für einen Nerd-Reporter, verbringt Zeit beim Angeln, sammelt Frösche (Final Fantasy IX lässt grüßen), versucht Euch am Flipperautomaten, kauft in den belebten (und großartig aussehenden) Städten Waffen, Rüstungen oder Fertignudeln, verpasst Eurem Wagen einen neuen Anstrich, entdeckt optionale Dungeons oder lauft einfach nur querfeldein durch die Landschaft und lasst Euch überraschen, wer oder was Euch dort begegnet. So viele Möglichkeiten wie hier hattet Ihr noch nie in einem Final Fantasy!

Zur Flora gehört natürlich auch Fauna, und so begegnen wir unterwegs auch ersten Feinden. Diese sind teilweise leicht zu bezwingen, an entlegeneren oder besser versteckten Bereichen auf der Karte stoßen wir aber auch auf Brocken, die für uns mehr als nur eine Nummer zu groß sind – gut, dass Gladio, Prompto und Ignis uns stets auf ein Kräfte-Ungleichgewicht hinweisen.

Und die Story? Gerade in den ersten zwei Dritteln des Spiels, in denen Ihr die Spielwelt mit Eurem Auto erkundet, hält sich Final Fantasy XV mit seiner Geschichte sehr bedeckt. Zwar gibt es bereits große Bossgefechte wie das schon aus den Trailern bekannte Duell gegen Titan, doch bleiben vor allem die Bösewichte des Niflheimer Imperiums recht profillos und die Story wirkt sogar ein Stück weit lose zusammengefügt als aus einem Guss. Vielmehr konzentriert sich das Spiel in der genannten Zeit auf die Beziehungen der vier Helden untereinander und setzt seltener auf opulente Zwischensequenzen.

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Danijel78
I, MANIAC
Danijel78

Ein gutes Kampfsystem mit toll erzählter Story hat für mich immer ein gutes FF ausgemacht. Die Kampfsysteme von X und XIII zähle ich mit zu den besten der Reihe. Die gute Gruppendynamik der Protagonisten kann für mich aber nicht die schlecht vermittelte Story und das lachhafteste Kampfsystem aller FFs aufwiegen. Was für eine Entäuschung. Da fand ich XIII insgesamt echt besser.

Maverick
I, MANIAC
Maverick

Mir hat es auch sehr viel Spaß gemacht. Mein erstes FF seit dem gurkigen dreizehnten Teil mit Lightning. Dass Open world Konzept hat sich mit der Zeit zwar abgenutzt aber mich hats gut unterhalten. Und die Platin hat auch viel Laune gemacht.

Max Snake
I, MANIAC
Max Snake

Ich stehe auf das Kampfsystem, die abwechlungsreiche Mission in eine schönen Welten mit eine geniale Soundtrack.Für mich eine der beste Action – Rollenspiel aus dem Hause Square Enix. Das Hajime Tabata an statt Tetsuya Nomura werkelt ist/war eine gute Entscheidung.

Max Snake
I, MANIAC
Max Snake

@BrenMag & T3qUiLLa Ich könnte mir so vorstellen, das bei der Kampfsystem von Teil XIII und XV zugänglich möchtet. Im XV hatte ich bei der Platinum Demo schwer gehabt vernunftig zu kämpfen, in der spätere Fassung lerne mehr wie es funktioniert, die besser

BrenMag
I, MANIAC
BrenMag

Einigen wir uns doch darauf, dass FF XIII seinerzeit durchaus für gespaltene Gemüter und scheidende Geister sorgte. Aber wie bei jeder Spaltung oder Scheidung gibt es da welche, die ein so fan- und mediengebeuteltes Spiel nicht als Murks ansehen, sondern der Königsdisziplin eines jeden RPGs die nötige Aufmerksamkeit schenken. Wenn man das tut, muss man neben Schwächen (die übrigens JEDES Final Fantasy mitbringt) anerkennen, dass das genial-dynamische Kampfsystem von XIII bis heute brillant spielbar ist und den Tiefgang besitzt, von dem der viel zu leichte Teil XV nur träumen kann, womit ich T3qUiLLa hundertprozentig beipflichte.PS: FF XII Zodiac Age soll ja auch leichter gemacht worden sein, wie ich las, daher empfehle ich das Original, welches mir als einer der knackigsten Teile in Erinnerung geblieben ist.

Black Kaindar
I, MANIAC
Black Kaindar

Wirklich Spaß hatte ich nur wenn die Hauptstory anzieht. Das Open World-Feature wirkte auf mich die ganze Zeit wie ein großes lästiges Beiwerk. Zwar schön anzusehen aber auf Dauer erdrückend öde und langweilig. Ich hätte kein Problem mit einem straff erzählten FFXV gehabt. Muss nicht direkt wie in FFXIII sein, im Stile eines FFX hätte völlig gereicht!

Gast

viel zu gut bewertet….hmmmEgal wie objektiv man einen Spieletest angeht, es werden immer persönliche Vorlieben miteinfließen. Das lässt sich mMn nicht verhindern. Egal ob derjenige ein Fanboy ist oder nicht. Ich selber finde das Spiel sehr gut, wie Max oben auch ein paar Punkte genannt hat. Allerdings ist es bei weitem nicht perfekt und hat auch viele Macken (Nebenmissionen, Kamera). Das muss auch ich zugeben. Mir persönlich ist 90% auch etwas zu hoch, ich würde eher Richtung 86-88 % gehen. Aber ich denke so eine Wertung der M! ist für mich nur ein ungef. Angabe wie gut das Spiel wirklich ist. Für mich besitzt Sie keine Allgemeingültgkeit. Und da stimme ich wieder mit Max überein, ich bin froh das Tabata das Zepter übernommen hatte, sonst würden wir wahrscheinlich noch weitere 10 Jahre warten bis es rauskommt.

T3qUiLLa
I, MANIAC
T3qUiLLa

das “”leichteste”” ff ever. im bezug zur thematik, die entwickler haben sehr viele zahnräder eingebaut die nicht alle ineinander greifen wollen. der kampf war mir zu leicht und einfallslos. bin gespannt wie es ff12 seiner zeit gemacht hat, werd ich nachholen mit the zodiac age. trotz der kleinen macken die mich gestört haben, kann ich nicht sagen das ich kein spaß hatte. auch wenn die bosskämpfe toll inziniert waren, waren sie spielerisch die totale lachnr. kaum taktik, halt n knöpfchen gedrückt und dann passiert da ein mege feuerwerk aufm tv.ich wiederhole mich wenn ich sage das ich trotz aller simpelheut viel freude und spaß hatte mit dem spiel. für mich wars final fantasy light. den letzten tiefgang im kampfsystem hat ich mit 13 und so ein tiefgang im kampf erwart ich einfach in einem final fantasy. knöpfchen gedrückt halten is so garnicht meins. ein spiel wo sich ein “”naja”” mit “”is das geil”” die klinke in die hand drückt.

D00M82
Moderator
D00M82

Abwechslungsreiche Missionen?!Hä? Hab ich etwas anderes gespielt?

Lincoln_Hawk
I, MANIAC
Lincoln_Hawk

Mmn viel zu gut bewertet Wohl eine reine frage des eigenen GeschmacksIch kann das nicht nachvollziehen Alle anderen dürfen jetzt FF15 abfeiern weil es hier ne 90 hat 😀