
Meinung
Thomas Nickel meint: Wie unerwartet! Nicht nur, dass Nintendo innerhalb kürzester Zeit ein neues Fire Emblem ankündigt und ausliefert, sondern auch, dass es sich über weite Strecken anfühlt wie eine Rückkehr in die besten 3DS-Zeiten der Serie! Der wieder in Richtung Strategie verschobene Spiele-Schwerpunkt kommt mir ebenso entgegen wie das damit verbundene flotte Tempo der Story und die im Vergleich zum Vorgänger überzeugendere Technik. Wir wetzen von Kontinent zu Kontinent, erweitern die Truppe, verprügeln Untote, Invasoren und Diebesbanden und freuen uns derweil, dass die Ausflüge ins Somnium nicht annähernd so umfangreich ausfallen wie die in die Länge gezogenen Klostertouren im Vorgänger. Ich bin zwar kein Fan des Vtuber-Cosplayer-Charakterdesigns, aber trotzdem habe ich mit Fire Emblem Engage eine Menge Spaß: Die Kämpfe sind fordernd und interessant, das Spieltempo ist genau richtig, kluges Handeln wird belohnt und dank ordentlicher Technik, kräftigen Farben und stimmungsvoller Soundkulisse fühle ich mich in Elyos gleich noch mal so wohl.









Wäre interessant diese Statistik. Nehme mal an die meisten neuen Spieler werden auf normal und ohne perma-death spielen, weil sie sonst Pipi in den Augen haben 🙂 Aufgepasst, beim ersten Teil mit Einstellungen auf DS ist das Balancing besonders verhunzt. Mit 30x neu starten pro Map kommt das hin. Weiss nicht ob du dir das antun willst.
Gibt es eigentlich Statistiken, die aufzeigen, wie häufig die neueren Teile „klassisch“ gespielt werden?
Gehört zwar imo bei FE dazu, dass die Helden abtreten können, aber (ich spiele gerade noch einen 3DS-Teil) ich merke auch, wie frustrierend es ist, eine Karte zum 30ten Mal neu zu starten, weil ich halt doch wieder einen Fehler gemacht habe 😅
Die Storymissionen fand ich auf schwer nicht so wild, aber manche Sidequest ist extrem viel schwerer. Das Balancing stimmt in dem Punkt für mich tatsächlich nicht. Das hab ich vom Vorgänger nicht so krass in Erinnerung.
Spaß hatte ich trotz Unzulänglichkeiten bei Story und Charakteren zwar trotzdem genug, zumal es eben in vielen Punkten wieder fokussierter zugeht.
Als alter Fan muss ich leider sagen, dass seit man die Schwierigkeit einstellen kann, das Balancing im Eimer ist. Fire Emblem mit Einstellungen bzw. Kompromissen (kein Perma-Death) ist halt schon eine harte Nummer für Serien-Kenner. War diesmal guter Dinge, aber die letzte Map ist auf Hard/Classic die reinste Folter (mehr unfassbar mühsam als schwierig).
So musste ich tatsächlich abbrechen und hatte dermassen die Schnauze voll, das ich mir nicht mal die Endsequenz auf youtube angesehen habe. Schönen ironischen Dank wieder mal an die Casual-Fraktion.