Forsaken – im Klassik-Test (N64)

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Harte Brocken sind Ver­teidi­gungsaufträge: So müßt Ihr in einer Mission vier Reaktoren gleichzeitig vor der Vernichtung bewahren, könnt aber immer nur vor einem patrouillieren. Eine weitere Aufgabe verlangt von Euch, ­einem nur schwach gepanzerten Trans­portzug auf seiner Route durch Fein­des­land Geleitschutz zu geben. Andere Missionen führen Euch zu Duellen mit stärkeren Zwischengegnern oder gar den vier Oberbossen, die nur bei Anwen­dung einer geschickten Taktik die Waffen strecken.

Habt Ihr Forsaken durchgespielt, wird der Gefechtsmodus freigeschaltet: Hier spielen Aufträge keine Rolle, stattdessen schlagt Ihr Euch in acht aufeinanderfolgenden Arenen nur mit feindlichen Kopfgeldjägern um Trophäen. Zuerst tretet Ihr um Bronze gegen einen einzelnen Gegner an, überlebt Ihr alle acht Duelle, steigt Ihr zum Silber-Gefecht mit zwei Konkurrenten auf. Als Krönung erwartet Euch danach Gold; hier müßt Ihr Euch gleich drei übel gesinnte Hoverbiker vom Leib halten.

Für spannungsreiche Multiplayer-Schlachten ist beim N64-Forsaken ebenfalls gesorgt: Bis zu vier Spieler teilen sich den Bildschirm und stürzen sich ohne nennenswerte Grafikabstriche ins Gewühl. Stehen nicht ausreichend ­menschliche Teilnehmer zur Verfügung, läßt sich das Feld mit CPU-Gegnern auffüllen. Die acht Spezial-Arenen sind überschaubarer als auf der Playstation, für ständigen Feindkontakt in vier verschiedenen Spielmodi ist gesorgt: Neben dem üblichen „Wer überlebt, gewinnt“ gibt es ein Duell ohne Zeitlimit, bei dem derjenige siegt, der als erster eine einstellbare Zahl von Abschüssen (“Frags”) erreicht. Besonders launig ausgefallen sind die beiden Varianten, die Ihr Euch erst freispielen müßt: Im “Hasch mich”-Mo­dus schnappt sich ein Hoverbiker einen Stapel Gold und muß seinen Besitz verteidigen, während sich die anderen verbünden, um ihm diesen abzujagen. Die andere Variante kehrt das Prinzip genau um: Ein Spieler schleppt eine tickende Zeit­bom­be mit sich herum und will diese natürlich schleunigst an einen Mit­spieler loswerden, bevor der Countdown abgelaufen ist…

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Revan
14. Mai 2019 11:51

Forsaken gibt’s übrigens seit heute für 5 Euro im Angebot im Xbox Store 🙂

MadMacs
13. Mai 2019 11:49

Oh ja, Shadowman war genial.

Forsaken hatte ich damals lange gespielt. Die N64 Version fand ich deutlich besser als die Playstation Version.

HIMitsu
11. Mai 2019 5:06

@zack1978 ging mir auch so

10. Mai 2019 16:15

Ich bin damals mit den Titel nicht so richtig warm geworden, obwohl ich es von der Grafik her schon ganz geil fand.
Shadowman, Turok oder Extreme G haben mir von Acclaim da weitaus mehr Spaß gemacht.

ghostdog83
10. Mai 2019 15:31

Hat mir auch sehr gut gefallen. Acclaim hat damals noch viel richtig gemacht (Shadowman, Turok, NBA Jam 99).