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Zeitgleich zum permanenten Kampf um schützende Hügel erledigt Ihr Eure Aufgaben: Hievt Generatoren in ihren eigenen Schutzschild, blockiert Turbinen und zerquetscht Widersacher in niedrigen Bunkergängen. Die überraschend vielen Hirnschmalzübungen verleihen der Hochglanz-Action Anspruch. Wie über die Mauer kommen und wo den nächsten Durchgang finden? Immer wieder müsst Ihr Euer Vorgehen gewissenhaft planen, sonst erledigt Euch die feindliche Übermacht und Ihr landet beim letzten Speicherpunkt. Um den immer neuen Herausforderungen gewachsen zu bleiben, erhält auch Jet schrittweise andere Waffen und Fähigkeiten. Aus zaghaften Sprüngen werden alsbald gigantische Hüpfer und Stampfattacken, die den Boden unter Euch erzittern lassen. Wenn sich das erste Mal die widerlichen Crawler durchs Erdreich schieben, stampft Ihr sie frei und brennt ihnen eins mit dem Eisstrahler über, ehe Ihr sie grinsend mit einem Waffenhieb in Stücke schmettert. Selten kommen hingegen die coolen Unterboden-Raketen zum Einsatz, die Ihr auf Knopfdruck detonieren lasst.
Neben den Waffen bieten auch die Widersacher individuelle Stärken und Schwächen, manche sind sogar nur mit kombinierten Kräften zu besiegen. Ungünstig: Die schlichten Anzüge gehen in der knackscharfen Texturumgebung unter, zumal es allerhand zu bestaunen gibt. Schöne Lichteffekte, krachende Explosionen und stimmige Physik-Spielereien verwöhnen das Auge. Gerade die satten Comic-Farben heben Fracture positiv vom graubraunen Shooter-Alltag ab.
Auf der Basis aktueller umweltpolitischer Themen erzählt Fracture routiniert seine unterhaltsame Geschichte. Die deutsche Sprachausgabe ist gelungen, die Hintergrundmusik unterstreicht die Stimmung, klingt aber zu sehr nach ”Star Wars”. Ärgerlich: Immer wieder sorgt Jet Brodys Fadenkreuz für vergeudete Munition. Obwohl Ihr das Gesicht Eures Widersachers mit der Zielhilfe anpeilt, verfehlt er sein Opfer und versenkt Munition in Hügel oder Kiste vor der Nase, die angeblich die Schusslinie blockieren.
Online treten bis zu zwölf Spieler in diversen Matchvarianten gegen- und miteinander an, die ebenfalls auf taktische ’Terrain Deformation’ setzen.











Weiß gar nicht mehr warum ich die 360-Version dann nicht weiter gezockt hab, viell. so schwerer Abschnitt. Aber ist zwar nicht revolutionär, aber die Idee mit dem Terran war schon nett, wenn auch eher so in Richtung Geo-Mod-Engine bei Red Faction, sprich so zwingend nötig zu nutzen jetzt nicht immer, aber doch öfter als dort- auf jeden Fall grundsolider 3rdPerson Shooter.
Ich hatte es durch gespielt gehabt war für mich zu einfach aber gutes Spiel
Der erste Test in meiner Access-Datenbank. 😉
Spiel selber habe ich nie ausprobiert, war glaube ich auch kein kommerzieller Erfolg.