Freekstyle – im Klassik-Test (PS2)

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Meinung & Wertung

Ulrich Steppberger meint: Wer’s noch immer nicht geglaubt hat, wird wohl spätestens bei Freekstyle überzeugt: EA sind die Ideen für neue ‘Big’-Titel ausgegangen – auch die Moto­crossraserei ist lediglich ein kaum getarnter SSX-Abklatsch, bei dem sich eben gerade mal Fortbewegungsmittel und Untergrund unterscheiden. Die Klasse des großen Vorbilds erreicht zwar auch Freekstyle bei weitem nicht, aber zum Glück macht der Titel doch eine ganze Ecke mehr Spaß als der dezent verhunzte Schneemobil-Kollege Sled Storm: Das liegt vor allem daran, dass das dortige Pistenchaos zugunsten einer geradlinigeren und übersichtlicheren Streckenführung aufgegeben wurde, außerdem sorgen ein weniger klobiges Tricksystem und mehr Spiel-Modi für bessere Unterhaltung. Technisch gibt’s nicht viel zu meckern: Die pfeilschnelle Grafik ist sauber und überzeugt mit stabiler Bildrate, während das Kursdesign gelegentlich etwas zu fade und uninspiriert ausfällt – wieso beim Sound statt DTS diesmal ProLogic 2 verwendet wurde, wissen wohl nur die Entwickler selbst. Wer also nach mehr SSX-Futter giert, gibt hier gut versorgt Gas.

Auf ein neues: Akzeptabler und flotter ”SSX”-Verschnitt auf Rädern, dem es an Innovation mangelt.

Singleplayer73
Multiplayer
Grafik
Sound
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Heisenberg
30. Mai 2021 20:58

War echt der Knaller, gibt sowas heute gar nicht mehr. Damals auf ps2 durch gesuchtet.
Suche das Spiel für meinen GameCube, aber die Leute wollen Mond Preise, selbst für sowas, naja halt nicht wertvolles.

geohound
29. Mai 2021 19:25

Hab ich damals für 5 Euro neu gekauft. War ne gute Investition. Hat im Multiplayer wirklich verdammt viel Spaß gemacht. Hatte es allerdings auf dem GameCube.

Steffen Heller
Redakteur
29. Mai 2021 16:56

Habe es geliebt!