Genshin Impact – im Test (PS4)

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Vor gut drei Jahren ­wurde ein Spiel des chinesischen Mobile-Game-Entwicklers Mihoyo angekündigt, das sofort stark an The Legend of Zelda: Breath of the Wild erinnerte. Weite Graslandschaften, Erkundung, Gleiten mit einem Flieger? Groß war der Aufschrei über das vermeintliche Plagiat, aber auch die Neugierde wurde geweckt – und nicht allzu ­lange vor der Veröffentlichung im September 2020 wurde überraschend eine PS4-Fassung bestätigt. Ob die nun eher wie ein Mobile-Spiel wirkt oder tatsächlich konsolenwürdig ist, haben wir ausgiebig erkundet.

Ihr beginnt die Suche nach Eurem verlorenen Geschwisterchen in der Region Mondstadt. Dort trefft Ihr auf Paimon, eine seltsame fliegende Fee, die Euch durch die Lande führt. Umgehend werdet Ihr dabei in die hiesigen Probleme verwickelt: ein verfluchter Drache, überarbeitete Ritter und gleich zwei Organisa­tionen, die versuchen, Gewinn aus der Situation zu ziehen? Es gibt viel zu tun, aber Euch wird sehr schnell die Freiheit gegeben, viele Regionen in Eurem eigenen Tempo zu erkunden. Mondstadt erinnert mit seinen Wiesen, Bergen und Ruinen tatsächlich an ­Zelda, wandert Ihr aber in das Nachbarland Liyue, muten die an China angelehnten Landschaften ganz anders an. Bestimmte Orte sind zwar blockiert, bis die Story Euch hinführt, aber das bedeutet nicht, dass Ihr stark eingeschränkt seid. Insgesamt legt Genshin mehr Wert auf Story und aktive Präsentation der Charaktere, als Breath of the Wild es getan hat. Jeder nennenswerte Charakter hat eine eigene Geschichte und darf während seiner Episode angespielt werden, um ein Gefühl für den Spielstil zu entwickeln. Genshin Impact mag zwar über Zelda-ähnliche Waffentypen wie Schwerter, Claymores und Bögen verfügen, aber die Anwendung ist komplett anders.

Jeder spielbare Charakter verfügt über eines von sechs Elementen und einen Waffentyp. Darüber hinaus hat jeder Held ein Skillset. Ihr führt normale und aufgeladene Attacken mit dem X-Knopf, Spezialangriffe und Ausweichen mit den Schultertasten und sehr starke Burst-Angriffe mit dem Dreiecks-Knopf aus. Aber im Gegensatz zu Zelda habt Ihr immer ein aktives Team aus vier Charakteren zur Verfügung. Wer nun Tales und ähnliche Spiele kennt, der weiß: Dort ist es fast egal, wen Ihr mitnehmt, ans Ziel kommt Ihr trotzdem.

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