Ghosthunter – im Klassik-Test (PS2)

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Meinung

Thorsten Küchler meint: Dass hier die Primal-Macher am Werk waren, sehen Kenner sofort: Sei es nun hinsichtlich der grafischen Inszenierung oder was die intuitive Steuerung angeht – mit Ghosthunter geht Sony Cambridge seinen erfolgreichen Weg weiter. Besonders die lupenreine Präsentation der ­Gespensterhatz sticht positiv ins Auge: Superbe Charakter-Modelle nebst herausragender Sprachausgabe, glänzende Transparenzeffekte sowie äußerst stimmige Horror-Schauplätze generieren eine packende Atmosphäre. Lob erntet auch die stete Auflockerung der ansonsten dominierenden Action-Ballerei: Mal löst Ihr unterhaltsame Objekt-Rätsel, mal kommt Geister-Lady Astral zum Einsatz. Letztgenannter Aspekt deckt ­allerdings eine der großen Schwächen des Hochglanz-Produkts gnadenlos auf: In engen Räumen verliebt sich der virtuelle Kameramann des Öfteren in die hübschen Hauptdarsteller und versperrt Euch so die Sicht aufs Wesentliche. Weiterhin funktioniert das Kampfsystem nur bei genügend Abstand zum Feind einwandfrei – auf kurze Distanz wird’s dagegen arg brenzlig. Aber Schwamm drüber: Action-Fans ohne Gänsehaut-Phobie liegen hier goldrichtig!

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JonnyRocket77
1. Juni 2022 11:24

Das Spiel muß schlecht beworben worden sein, ist auch an mir komplett vorbeigegangen. Und es hätte mich damals definitiv interessiert

SonicFanNerd
1. Juni 2022 9:00

Ist komplett an mir vorbei gegangen seinerzeit. Ich mochte Primal von dem Entwickler.
Hab mal aufgrund der Nennung hier kurz in ein Longplay rein geschaut.
Schaut ziemlich ordentlich aus.

Walldorf
31. Mai 2022 23:18

Sony Cambridge hatte die PS2-Hardware echt gut im Griff. Schade, dass das Studio nach dem Multiplayer-Spiel für PSVR dichtgemacht wurde.