Ghosts ‘n Goblins Resurrection – im Test (Switch)

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Meinung

Thomas Nickel meint: Was habe ich am Anfang geflucht: Das steife Sprungverhalten, die fiesen Fallen, die unzähligen Gegner – aber es hat sich gelohnt, dranzubleiben. Stück für Stück kam ich in den Fluss des Spiels, und auch wenn es schwer bleibt, so sind die Herausforderungen von Ritter Arthurs glorreicher Rückkehr doch stets zu meistern. Die Levels strotzen nur so vor kreativ-cleveren ­Einfällen. Ständig werdet Ihr mit komplett neuen Situationen konfrontiert, kein Spielelement läuft sich tot; Aus den Ideen eines Levels in Resurrection würden andere Entwickler gleich fünf Stages zimmern. Auch die Präsentation im Stil eines animierten Bilderbuchs ist mir ans Herz gewachsen – der gern bemühte Vergleich mit Flash-Grafik wird den prächtigen Szenarien und tollen Monstern nicht annähernd gerecht. Die Darstellung ist scharf, detailliert und dabei so eindeutig und klar lesbar wie die Pixel-Grafik vergangener Tage. Ghosts ’n Goblins: Resurrection ist kein Spiel mit Massen-Appeal – doch wenn es Euch packt, dann richtig!

Ulrich Steppberger meint: Wie Thomas sagt: Resurrection ist nicht für jeden gemacht. Als Jungspund hat mich Arthur gefordert und unterhalten, heute ist mir die Boshaftigkeit des Abenteuers doch etwas zu viel des Guten – selbst auf unteren Schwierigkeitsstufen gibt es trotz Hilfen wie zahlreichen Checkpoints und praktisch unendlich Leben noch genug Frustpotenzial. Mit dem Grafikstil habe ich mich etwas unerwartet doch ganz ordentlich arrangieren können. Aber Aspekte wie die irgendwie unflexible Steuerung des wackeren Ritters, das Zufallselement bei den Extrawaffen und stressige Zwischenbosse nagen an meinen Nerven – das Skill-System hilft mir da nur bedingt weiter. Ein Lob gibt es für die saubere Optik, die selbst bei viel Krawall auf dem Bildschirm kaum mal ins Schnaufen kommt – was ja kurioserweise dem technisch viel schlichteren Original im Arcade Stadium so bislang nicht vergönnt ist.

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torcid
11. Mai 2021 23:11

Ich find auch den Grafikstil sehr erfrischend anders, gefällt mir gut!

Hat was von Monty Pythons Ritter Der Kokosnuss (Monster Szene). Ich vermute mal, dass da jemand MP mag 😉

TOKUKAN
11. Mai 2021 9:02

Ein unfassbar gutes Spiel! Gleich zu release gekauft. Tokuro Fujiwara hats einfach drauf. Sollte man aber auf Edelmann spielen, dann fetzt es richtig 😉

kraftw33rk
10. Mai 2021 18:20

Sehr cool. Danke für den Test Maniac ?? Kommt auf meine Wunschliste. Konsumiere allerdings so gut wie gar nicht mehr digital. Von daher warte ich (wenn auch lange) auf eine Physical.

FirePhoenix
10. Mai 2021 15:02

Ich liebe die GnG-Reihe. Auch der neue Teil macht Spaß, ist aber schwerer denn je. Ich kam auf Ritter nach und nach weiter. Aber bei Level 6 “Citadell Aproach” hab ich dann aufgegeben. Dort darf man nicht die Augen treffen, was schwer ist. Hier am Anfang gut durch zu kommen, zumindest auf Ritter, ist unfassbar schwer und mMn Glückssache. Und auf Knappe (einfach) möchte ich nicht stellen.

Seppatoni
10. Mai 2021 14:36

Als Vorbereitung für Resurrection bin ich seit einiger Zeit dabei, mich durch die Reihe zu kämpfen. Die NES- und SNES-Ableger habe ich erfolgreich beendet, allerdings nicht die Originale (da hiess nach spätestens 3 Stages jeweils Game Over), sondern bei Nintendo Online (inkl. intensiver Nutzung der Rückspulfunktion, gerade beim NES-Teil). Nun sitze ich bei Capcom Arcade. Den ersten Teil habe ich bezwungen, nun sitze ich an Ghouls n’Ghosts, das ich möglichst ohne Rückspulfunktion durchkriegen will. Kann noch etwas dauern.

Auf Resurrection freue ich mich dann ausserordentlich. Ich liebe Spiele, wo man sich so richtig schön festbeissen kann. Mal schauen, auf welcher Stufe ich dann einsteige. Nach den bisherigen Erlebnissen und Berichten wohl eher nicht bei den höheren. ^^