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Bei Grand Theft Auto: Liberty City Stories startet Ihr erstmals nicht in einer gänzlich neuen Stadt Eure Verbrecher-Karriere. Ganz im Gegenteil: Schauplatz des Geschehens ist die namensgebende Metropole, die bereits bei GTA 3 im Mittelpunkt stand. Genau das gleiche Pflaster wird Euch aber auch nicht vorgesetzt: Die Handlung spielt diesmal im Jahr 1998, also drei Jahre vor den damaligen Geschehnissen. Entsprechend kennt Ihr zwar alle Straßenzüge und die meisten Bauwerke, doch es gibt auch Unterschiede zu entdecken: So befindet sich z.B. die Brücke zum Stadtteil Staunton Island ebenso noch im Bau wie das große Stadion in Portland, außerdem schippert Ihr hier auf Wunsch mit Fähren zwischen den Stadtbezirken herum. Natürlich zieren andere Werbemotive die Plakatwände und geben der Stadt ein etwas bunteres Erscheinungsbild, dazu gesellen sich neue Positionierungen für die versteckten Extras oder bei den Rampen für waghalsige Autostunts.
Star der Geschichte ist der Mafioso Toni Cipriani, der vor einigen Jahren aus der Stadt flüchten musste und jetzt wieder zu seinem Clan zurückkehrt. Allerdings wird er bei den Leones nicht überall mit offenen Armen aufgenommen, weshalb er sich erst wieder mühsam nach oben arbeitet. Traditionell besucht Ihr in der Stadt die auf dem Radar markierten Auftraggeber und nehmt Missionen an, um die Story voran zu treiben. Anders als z.B. bei San Andreas gibt es jedoch keine Handlungsstränge, die Ihr einfach ignorieren könnt: Alle Aufträge müssen absolviert werden, nur die Reihenfolge steht Euch gelegentlich frei.









Von Liberty City und Vice City Stories darf Rockstar gerne mal hübsche Remakes basteln. Schade, dass es nie ein San Andreas Stories für die Wii gab.