.hack//Mutation Part 2 – im Klassik-Test (PS2)

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Bereits drei Monate nach dem Erstling kommt der zweite Teil des Cyber-Krimis .hack nach Europa: Die insgesamt vier Episoden übernehmen die Spielstände der Vorgänger und führen die komplizierte Handlung fort – Neulinge sollten also erstmal das Prequel zocken. Die Anime-Vorlage zum Rollenspiel ist noch nicht erschienen, zum Glück liegt dem Spiel eine Film-DVD mit ­einer 45-minütigen Episode bei.

.hack ist ein Soloabenteuer, das ein Online-Rollenspiel simuliert: Ihr tummelt Euch in den 3D-Arealen des Spiels “The World” und kommuniziert per Desktop, Mail-Programm und ­News-Applet mit anderen Spielern. Diese sind natürlich nur virtuell, also AI-Figuren, die auf Eure Online-­Recherchen reagieren. Ihr wechselt also zwischen zwei Realitätsebenen, ganz schön kompliziert!

Ähnlich Phantasy Star Online ist “The World” ein 3D-Rollenspiel mit Route-Städten und Teleportern, die Euren Helden in diverse Kerker befördern. Allerdings läuft in dem Spiel ­einiges schief: Aussteiger und Bugs verunstalten die Abenteuerwelt, ein Virus infiziert das Netz und zu allem Übel fallen auch noch Online-Spieler beim Zocken ins Koma. Im ersten Teil erwischt es Kumpel Orca, bei Euren Nachforschungen entdeckt Ihr ein ­geheimnisvolles Armband: Mit ­die­sem Item lassen sich Monster­daten ändern und Tore hacken.

Der Nachfolger lüftet nun einige ­Geheimnisse, die der Vorgänger offen lies: Im Laufe der Handlung macht Ihr mit Hackern, neuen Zockern und ­sogar dem System-Administrator ­Bekanntschaft.

Technisch und spielerisch unterscheidet sich der zweite Teil kaum vom Vorgänger: Ihr tummelt Euch immer noch in derselben Abenteuerwelt, die dezent komplexer geworden ist. Ihr habt jetzt Zugriff auf einen dritten Spielserver mit neuen Arealen, außerdem wurde “The World” durch ein Minispiel bereichert – Schweinereiten. Euer Held lernt fünf neue Freunde kennen, die ihm mit Axt, Doppelklinge und Meisterschwert zur Seite stehen. All diese Neuerungen sind aber nur inhaltlicher Natur: Es gibt zwar mehr Geheimnisse und ­Sidequests, aber ohne den Vorgänger blickt Ihr nicht durch.

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