
| Spiel: | Hitman: Absolution |
| Publisher: | Square Enix |
| Developer: | IO Interactive |
| Genre: | Action-Adventure |
| Getestet für: | PS3 |
| Erhältlich für: | PS3 |
| USK: | 18 |
| Erschienen in: | 12 / 2012 |
Hitman: Absolution löst sich gleich in mehrfacher Hinsicht von seinen Vorgängern, die seit 2000 eingefleischte Fans mit kreativen, schwarzhumorigen Mordmöglichkeiten und spannenden Geschichten unterhalten. Der fünfte Teil der Schleichspielreihe über den geklonten Agenten 47 erfordert erfreulicherweise nicht nur keine Vorkenntnis früherer Episoden, er ist auch spürbar zugänglicher konstruiert, sodass selbst Serien- und Schleichneulinge behutsam eingeführt werden, ohne unterm Strich ein anspruchsloses oder allzu simples Spiel zu bestreiten. Fünf Schwierigkeitsstufen variieren die Anzahl der Gegner, ihre Aufmerksamkeit und Positionierung sowie die Fülle an Hilfestellungen für den Spieler, was folglich mit zunehmender Übung und neuen Spieldurchläufen immer andere Erfahrungen ermöglicht.
Hitman: Absolution ist durch und durch auf Wiederspielwert getrimmt: In jedem der 20 Kapitel lassen sich verschiedenste Vorgehensweisen entdecken, dabei wollen jede Menge Gespräche von Wachleuten und Zivilisten aufgespürt und genossen werden. Verschiedene Spielstile, Verkleidungen, Waffen, Objekte und mehr versammeln sich in einer abschließenden Levelstatistik Spieler mit Komplettierungsdrang scharren hier mit den Hufen und betätigen alsbald den Kapitelneustart!
Ergänzend zum 10- bis 15-stündigen Story-Part beinhaltet Hitman: Absolution einen Zugangscode für den Aufträge-Modus. Dahinter verbirgt sich die clevere Idee, Spielern ein Werkzeug an die Hand zu geben, mit dem sie eigene Herausforderungen erstellen bzw. spielen können. Das funktioniert erstaunlich simpel, verspricht aber motivierende Aufträge. Ihr müsst lediglich einen der 20 Abschnitte so spielen, wie Ihr möchtet, sie müssen nicht einmal erst im Story-Teil freigeschaltet werden. Legt dabei bis zu drei Ziele im Gebiet fest und erledigt sie nach eigenem Gusto. Abschließend gibt es dafür Geld und Belohnung. Wer den so erstellten Auftrag herunterlädt, muss Bestzeit und Belohnung des Urhebers schlagen. Weil sich obendrein mit dem verdienten Geld neue Ausrüstung aus dem Hauptspiel beschaffen lässt, tun sich immer exotischere Möglichkeiten auf.
Die Geschichte von Absolution bietet zwar nicht allzu viel Tiefgang, wird aber toll erzählt und erfüllt ihren Zweck: Sie schreckt Neulinge nicht ab, motiviert zum Weiterspielen und verknüpft die verschiedenen Schauplätze und Aufträge. 47 wird diesmal selbst zum Ziel der geheimnisvollen Agentur, für die er bislang arbeitete. Gleichzeitig beschützt er ein Mädchen und legt sich mit dem Südstaaten-Magnaten Dexter an. So entstehen vielfältige Szenarien: Mal sind es lineare Abschnitte mit präzise platzierten Wachen, mal komplexe, weitläufige Areale, in denen sich Hunderte von Zivilisten tummeln auf niedrigeren Schwierigkeitsstufen lassen sich optionale Checkpoints aktivieren. Neben den wenigen Waffen in seinem Arsenal darf Agent 47 Gegenstände aus der Umgebung mitführen von Äxten und neuen Schusswaffen bis hin zu Flaschen, Ziegeln und ablenkenden Radios oder explosiven Benzinkanistern stehen und liegen vielfältigste Todbringer bereit.
Es ist bereits ziemlich spannend, die Umgebung und ihre Bewohner zu beobachten, um fiese, lustige oder gar irrwitzige Tötungsmethoden aufzuspüren. Doch am befriedigendsten ist Hitman: Absolution immer dann, wenn Agent 47 seine Überlegenheit demonstriert: Minutenlang tatenlos hinter der Zielperson herzulaufen, um den richtigen Moment abzuwarten, erzeugt Gänsehaut. Geschickt mit Kostümen, dem gelungenen Deckungssystem und dem mehrstufigen Aufmerksamkeitsfeature der patrouillierenden Wachmannschaften zu spielen, ohne unnötige Todesopfer und Tumult zu erzeugen, macht das jüngste Hitman zu einem intelligenten Puzzlevergnügen. Gelegentlich hat es aber mit genretypischen Tücken zu kämpfen: Die Gegnerintelligenz sorgt vereinzelt für absurde bis lächerliche Momente. Lobenswert ist indes, dass einmal alarmierte Wachen zwar irgendwann wieder in ihren Normal-Status verfallen, häufig aber Laufwege und Verhalten dauerhaft verändern, weswegen manche Lösungswege schlicht nicht mehr zur Wahl stehen. Dennoch besteht stets die Chance, aus Feuergefechten zu entkommen bzw. alles niederzumähen oder aber einen neuen geruhsamen Anlauf zu wagen.
Michael Herde meint: Ich bin von Hitman: Absolution angetan. Wer nicht schleichen möchte, ballert sich auf niedrigeren Schwierigkeitsstufen durch. Das spielt sich sauber und befriedigend. Doch seinen besonderen Reiz entfaltet Hitman für mich erst mit einer großen Portion Entdeckerdrang und viel Selbstdisziplin: Weil es in jedem Areal verschiedenste Wege gibt, um das Ziel auszuschalten, muss ich permanent umdenken. Denn ich möchte stets die eleganteste, klügste und gemeinste Variante sehen das widerspricht sich, daher ist mehrfaches Spielen angesagt. Und je häufiger ich spiele, desto mehr Spaß habe ich. Gefällt oberflächlich betrachtet nämlich noch die ungeheuer cool inszenierte Präsentation mit riesigen Menschenmengen und pointiertem, stilsicheren Licht- und Farbeinsatz, sind es bald die unzähligen, oft urkomischen Unterhaltungen der Menschen, die dem Spiel glaubhaft Leben einhauchen und geduldige Spieler für manchen KI-Quatsch entschädigen. Langfristig begeistert die durchdachte Spielmechanik und das elegante Austricksen meiner Häscher. Was stört, sind gelegentlich asynchrone deutsche Sprecher, sporadisch aufdringliches Tiefbassgewummer, seltene Kompressionsartefakte in Videos sowie Anschlussfehler, wenn 47 in Verkleidung ein Level beendet, im Clip aber Anzug trägt. Ein Fehler stiftet Verwirrung: Body wird selbst dann mit Leiche übersetzt, wenn der entsprechende Gegner nur betäubt wurde das Bewertungssystem reagiert dabei aber korrekt.
- 20 Kapitel mit jeweils mehreren Unterabschnitten, 5 Schwierigkeitsstufen
- Auftrags-Modus zum Wetteifern mit Online-Freunden
- deutsche Version ungeschnitten
- PS3 vs. 360: Englisches Sprachpaket auf Xbox 360 nur als kostenloser Download verfügbar, auf PS3-Disc bereits enthalten. Vereinzelte Kompressionsartefakte in vorberechneten Videos sind auf PS3 seltener, dafür bietet die Xbox-360-Version etwas kräftigere, hellere Farben.
Starkes Design, klasse Spielbarkeit und jede Menge Hochspannung Agent 47 begeistert Serienfans und Neulinge.
| Singleplayer | ![]() | 90 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |












Eigentlich hätte Hitman von mir eine 10/10 beim User Rating bekommen, wenn dieses allgegenwärtige Punktesystem nicht jeden kleinen “”Patzer”” mit Punktabzug bestrafen würde. Denn so schränkt sich das Spiel in seinen Möglichkeiten irgendwie selber ein, außer wenn es einem sowieso egal ist. Besser wäre da ein Arcade-Mode (ruhig mit dem gleichen Regelwerk) nach erstmaligem Durchspielen gewesen, so daß man sich beim am Anfang voll und ganz auf’s Spiel und seine ganzen Optionen konzentrieren kann.
Hatte mit die Professional Edition fürn PC vorbestellt. (Welche so teuer war/ist wie die Standard Version für die Konsolen, und mit 53 Euro immer noch billig!) Muss mir nur noch ne neue Maus kaufen, dann gehts los. 🙂
Die Verkleidung und die Täuschung sind zu schwach. Dem kann ich nur beipflichten. Erstens wird man trotz Täuschung zu schnell erkannt und zweitens ist dann jede Person dieser Berufsgattung, als welche ich mich verkleidet habe, ein “”Feind””, welcher mich enttarnen kann. Nicht wirklich realistisch, denn ich kenne ja auch nicht jede Person, welche den selben Beruf ausübt wie ich.Praktischer wäre, wenn die gleiche Berufsgattung erst nach einer Zeit misstrauischer wird, weil sie einen Kollegen vermissen. Oder bei einer Verkleidung ohne Opfer, die gleiche Berufsgattung erst misstrauischer wird, wenn ich mich eine gewisse Zeit lang in ihrer Umgebung aufhalte (insbesonder auf Wachen und Polizisten bezogen, damit man nicht stundenlang und in aller seelenruhe durch die Levels spazieren kann). Da sieht man leider, dass die Qualitätsprüfung wieder einmal zu kurz kam. Internet und Patches sei dank.Ansonsten kann ich das Spiel nur empfehlen. Es macht trotz den beiden gravierenden Mängeln richtig Spass.
Ich habe seit Hitman 2 jeden Teil auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad durchgezockt. Aber Hitman Absolution ist auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad, ohne sich durchzuballern, einfach nicht zu schaffen. Das ganze System macht einfach keinen Sinn mehr. In den alten Teilen konnte man in Ruhe die Umgebung observieren. Man ist nur aufgeflogen, wenn man sich unauffällig verhielt (z.B. wenn man durch die Gegend rennt, Wachen anrempelt oder der Zielperson zu nahe kam). Ich hoffe, die Entwickler passen das Verkleidungssystem an die alten Teile an.
Stimmt schon,die Wachen sind echt auf Zack.Einerseits ist es manchmal wirklich verdammt schwer,andererseits auch realistisch da man seine Kollegen in echt ja auch kennt.Was ich persönlich etwas störend finde ist das man mit dem Instinkt Verdecken ( Hand vors Gesicht ) trotzdem die Wachen schnell auf den Fersen hat.
So sehr ich das Spiel liebe, genau das von Remo angesprochene Manko nervt mich auch. Man hat nie das Gefühl den Überblick über seine Umgebung zu haben. Egal wie verkleidet, wird man ständig von irgendwelchen Augen im Hinterkopf erspäht. Man kann einfach schlecht sein Vorgehen planen, und die späteren Level werden so zu Trial-and-Error Missionen. Bei dem BlackWater Hotel Level habe ich am Ende auf easy umstellen müssen, um überhaupt eine Chance zuhaben, ohne jedesmal 5 Minuten den Laufweg jeder einzelnen Wache zu studieren.DIe Empfindlichkeit der Wachen wäre ja ok, wenn nicht gefühlte drei Stück in jedem Gang und jedem Zimmer postiert wären. Ich hatte das Spiel nur geliehen und hadere noch mit dem Kauf. Wenn das Problem allerdings gepatcht wird, wandert das Ding wieder auf meine Wunschliste.Auf jeden Fall das beste Hitman bisher und mit Dishonored auf Augenhöhe.
Das beste Hitman ist wohl geworden. Ich habe nur den 2. Teil gespielt und werde bald mit Nr. 47 paar Menschen still und leise umbringen. Nicht gedacht von IO Interactive.
Dieses Manko ist den Entwicklern bereits bekannt. Hierzu wurde bereits ein Update zur Nachbesserung versprochen.
Nach anfänglicher Begeisterung muss ich leider sagen, dass ich von Hitman Absolution doch ziemlich enttäuscht bin. Und das hat hauptsächlich mit dem Verkleidungssystem zu tun. Das Verkleiden ist meiner Meinung nach ziemlich überflüssig geworden, da man trotz Verkleidung sofort auffliegt. Wenn ich teilweise schon nach 5 Sekunden aus 200 Meter Entfernung enttarnt werde, obwohl ich mit dem Rücken zu dieser Person stehe und ich eine Verkleidung trage die sogar mein ganzes Gesicht verdeckt, finde ich das einfach nur lächerlich.Vor allem in den höheren Schwierigkeitsgraden dürfen dich die Gegner nicht einmal anschauen ohne das man sofort auffliegt. Und wenn man dann keine Instinct Energie hat um Wachen mit solch unglaublich anspruchsvollen Manöver wie einem Husten oder am Kopf kratzen zu täuschen, kann man nur wieder von vorne anfangen oder man ballert sich mal wieder durch den kompletten Level durch.
die richtige wertung für dieses spiel! jetzt will ichs aber wissen! wann kommt die englische sprachausgabe für die xbox version raus, weiß da jemand was?!….wurde im oktober angekündiogt und nu gibts immer noch nix auf dem marktplatz…sehr ernüchternd aber dennoch ein top spiel!hitman + halo4 und Assassin’s Creed 3 meine “”schließ dich im winter ein”” spiele
90?? Holla… das hätte ich nicht erwartet. Da hab ich ja alles richtig gemacht xD Habs mir als Hitman fan der ersten stunde natürlich gekauft aber noch nciht gezockt wegen zeitmangel. Zu viele gute games im moment xD
Werde noch ein bisschen warten bis die Kasse stimmt, aber dann schlage ich auch zu.Wäre mein zweiter Hitman, nach Contracts und die Grafik ist auch echt klasse.
Kann ich nur empfehlen das Game.Habs mir sofort gekauft.