Hitman: Die komplette erste Season – im Test (PS4)

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Endlich legen auch Download-Verweigerer Anzug und rote Krawatte an und ermorden mit Glatze und Barcode-Tattoo einflussreiche Zielpersonen auf der ganzen Welt. Nach zwei Einführungsmissionen in einer geheimen ICA-Einrichtung reist Agent 47 nach Frankreich, Italien, ­Marokko, Thailand, ­Amerika und Japan – dementsprechend abwechslungsreich präsentieren sich die einzelnen Levels. Ihr besucht eine Modenschau in einem Pariser Herrschaftssitz, sprengt die Geburtstagsparty eines schwer bewachten Rockstars in einem Luxushotel, durchstreift ein sonniges Küstenstädtchen inklusive Villa und Geheimlabor und macht eine computergesteuerte Klinik für schwerreiche Bösewichte ­unsicher. Das mehrmalige Absolvieren der Missionen lohnt sich: Nach und nach schaltet Ihr neue Startplätze, Kostüme und Verstecke für Ausrüstung frei. In jedem Schauplatz legt Ihr außerdem im Auftragsmodus selbst Zielpersonen fest und teilt Eure Herausforderungen mit der ­Community. PS4-Spieler jagen außerdem die Sarajevo Six, sechs spezielle ­Opfer, welche komplizierter auszuschalten sind als ihre Konterparts in den Story-Aufträgen, sich aber in den gleichen Levels aufhalten. Die 2016 erschienenen Elusive Targets, also Zielpersonen, die jeweils nur für eine ­Woche verfügbar waren und gleich im ersten Versuch erledigt werden mussten, feiern kein Comeback auf Disc, in Zukunft wird es aber neue geben.

Im Gegensatz zum eher linearen Hitman: Absolution richtet sich Hitman an Fans, denen die kreative Freiheit älterer Serienteile am Herzen liegt. Es gibt zwar eine Rahmenhandlung, diese spielt aber keine allzu große Rolle. Umso mehr konzentriert Ihr Euch auf die Herausforderungen der einzelnen Levels. Die Bestandteile der Hitman-Formel ”Erkunden-Planen-Töten-Flüchten” werden immer wieder abgeändert: Mal startet Ihr ohne Waffen und dürft nur in passender Kleidung durch bestimmte Türen, mal muss sich 47 von Beginn an verstecken, weil ihm in seinem Standardoutfit alle NPCs feindlich gesinnt sind. Doch mit klugem Taktieren verschafft Ihr Euch das passende Kostüm, hört bei Gesprächen zu, bringt so alternative Tötungsmöglichkeiten in Erfahrung und schreitet schließlich zur Tat. Dabei stellen Klaviersaite und schallgedämpfte Pistole die langweiligen Methoden dar. Lasst doch lieber einen ­Gangster glauben, seine tote Mutter sei zurückgekehrt oder macht ein Opfer mit einer LSD-versetzten Zigarette wahnsinnig.

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