Huntdown – im Test (PS4 / Xbox One / Switch)

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Meinung & Wertung

Tobias Hildesheim meint: Was für ein Fest! Genau wie Blazing Chrome ist auch Huntdown eine rundum gelungene Hommage an fröhliche 16-Bit-Zeiten und die Actionhelden der 1980er und 1990er. Mit viel Liebe zum Detail haben die Schweden von Easy Trigger Games ein Kleinod geschaffen, bei dem man sich an jedem Level und vor allem jedem der einfallsreichen Bosse erfreut. Und dabei habe ich den klasse Soundtrack noch gar nicht erwähnt, der meiner Meinung nach die Musik von Blazing Chrome um Längen schlägt. Dank fairer Checkpoints, kurzer Levels und mehrerer Schwierigkeitsstufen kommt selten bis nie Frust auf, es geht stetig voran – wunderbar! Ich hätte mir nur etwas mehr spielerische Abwechslung gewünscht, ein paar Flug- oder Fahrpassagen zum Beispiel.

Steffen Heller meint: Die Präsentation ist super und ich freue mich schon zu Levelbeginn auf den nächsten Bossgegner, der mich mit witzigen Sprüchen zu unterhalten weiß. Jedoch fehlt es mir an spielerischer Abwechslung in den Missionen. Meistens renne ich nur geradeaus und halte den Feuerknopf gedrückt. Gestört hat mich auch, dass ich nur in die Horizontale schießen darf, was die Gefechte mit den Gegnerhorden für meinen Geschmack zu simpel macht. Trotz dieser Mängel setzte schnell der ”Nur noch eine Mission”-Effekt bei mir ein. Im Couch-Koop mit einem Freund sorgt der vermeintlich hilfreiche Partner, für eine angenehme Prise Chaos. Die Kämpfe gegen Endgegner bleiben auch mit einem weiteren Spieler fordernd und testen meine Reflexe, sodass ich mir eine Wiederbelebung von Tobias besser zweimal überlege.

Fairer Retro-Shooter mit vielfältigen Bossen, der besonders mit seiner audiovisuellen Präsentation punktet.

Singleplayer80
Multiplayer
Grafik
Sound
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captain carot
21. Juli 2020 17:55

Ja, man kann nur nach vorne schießen. Aber bei einem Run & Gun Titel (mit gelungener Deckungsmechanik!) zu kritiseren, dass man eben rennt und ballert ist für mich eine komische Kritik.