Hyperdimension Neptunia U: Action Unleashed – im Test (PSV)

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Nach dem Strategie-Ableger Hyperdevotion Noire geht es hier weniger um taktische Kämpfe als um wilde Massenkeilereien. Für die Inszenierung wurde Tamsoft angeheuert, bekannt durch Busenspektakel Marke Senran Kagura. An Fanservice fehlt es der Neptunia-Klopperei entsprechend nicht: Teilen Neptune, Vert, Uni, Noire &amp Co. zu viel aus oder stecken sie zu viel ein, zerlegt es deren Kleidung. Die Mädels kämpfen sich dann in Unterwäsche und Stofffetzen durch die Gegnerhorden, freuen sich dafür aber über bessere Kampfwerte. Ansonsten gibt sich Hyperdimension Neptunia U sehr routiniert: Die Handlung ist wie immer albern und steckt voll selbstreferenziellem Humor, kann aber nicht mit den regulären Rollenspiel-Episoden mithalten. Der Spielablauf ist recht simpel: Mit Ausweich-Dash, Doppelsprung, schnellen und harten Schlägen vermöbelt Ihr Dutzende von Gegnern in meist kleinen Arenen. Ist das Kleinvieh erlegt, öffnet sich der Weg zum nächsten Areal, bis Ihr irgendwann ein XXL-Monster plättet. Hilfreich sind CPU-Transformationen: Die löst Ihr per Touchscreen aus und werdet mit stärkeren Basisangriffen und durchschlagenden Spezialattacken belohnt. Für mehr Abwechslung sorgt das Team-System: Ihr zieht nicht alleine los, sondern habt immer eine KI-Begleiterin dabei, per Steuerkreuz wechselt Ihr schnell zwischen den Figuren. Für absolvierte Missionen kassiert Ihr Erfahrungspunkte. Klar, dass auch hier ein gehöriger RPG-Einschlag nicht fehlen darf.

Thomas Nickel meint: Steuerung und Grafik sind zweckmäßig, flüssig und sauber – aber auch kaum mehr. Zudem hämmert Ihr oft einfach auf Gruppen von Klon-Gegnern ein, bis auch der letzte endlich erlegt ist und sich die Absperrung öffnet. Andererseits scheint das der weltweite Moe-Gemeinde ja zu reichen, um genug adäquaten Umsatz zu garantieren. Für die Entwickler ist das nett, für den Rest der Spieler aber irgendwie schade. Wie so viele andere Neptunia-Spiele hat auch der U-Ableger gute Ansätze und spielt sich wirklich ordentlich. Aber mit mehr Feinarbeit und Politur würde das doch weit besser zur Geltung kommen.

  • Prügelaction-Ableger der RPG-Serie
  • viele Insider-Gags
  • mehr Fanservice als sonst üblich

Ordentliche ”Neptunia”-­Massenkeilerei – routiniert inszeniert und gut spielbar, aber ohne heraus­ragende Stärken.

Singleplayer70
Multiplayer
Grafik
Sound
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