Illusion: A Tale of the Mind – im Test (PS4)

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Ein bisschen unheimlich, etwas mysteriös und mit viel Gefühl inszenieren die kanadischen Entwickler ihr rund fünfstündiges Rätsel-Abenteuer Illusion: A Tale of the Mind. Die kleine Emma und ihr plüschiger Begleiter Topsy finden sich in einer surrealen Albtraumwelt wieder. Dort meistert Emma gelegentliche Geschicklichkeitseinlagen, hauptsächlich aber löst sie im Verlauf von drei Kapiteln zahlreiche Rätsel und sammelt dadurch Scherben, um den weiteren Weg zu ebnen. ­Neben Schalterrätseln inklusive viel Hin-und-Herlaufen erwarten Euch in Illusion Aufgaben, bei denen Ihr mehrere Formen so rotiert, dass ihr Schatten ein Bild ergibt. In Tangram-artigen Puzzles ordnet Ihr schließlich die Scherben in vorgegebene Formen, und immer wieder platziert Ihr per Schalter Objekte so im Raum, dass sie durch geschicktes Rotieren der 3D-Kamera ­Silhouetten geforderter Objekte ergeben. Kapitelweise stellt sich Emma zudem einem Boss mit weiteren Knobel­tests.

Das altbackene, sich wiederholende und nur selten anspruchsvolle Rätseldesign wäre nicht weiter der Rede wert, stünde dahinter nicht eine motivierende ­Geschichte. Emma ergründet allmählich das Schicksal ihres Vaters, eines äußerst starken Zirkusartisten. Die Erzählung verbindet eine romantische Liebesgeschichte zu einer Arbeitskollegin, Rivalität und Eifersucht eines begabten Illusionisten und tragische Schicksalsschläge vor dem Hintergrund des Ersten Weltkriegs in Frankreich.

Illusion: A Tale of the Mind ist grafisch solide inszeniert und einige der englischen Sprecher haben einen ausgeprägten französischen Akzent. Das ist einerseits charmant, andererseits aber nicht immer leicht verständlich.

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