Indy 500 – im Klassik-Test (PS)

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Wenn Ihr diese Zeilen lest, steht Indy 500 schon drei Monate im Händlerregal. Hoffentlich habt Ihr auf den Test gewartet. Das actionbetonte Rennen spart sich jeglichen fahrerischen Realismus. Geht in den Kurven mal kurz vom Gas, drückt ansonsten ordentlich auf die Tube und biegt gelegentlich zur Boxen-Tankstelle ab – mehr ist nicht zu tun. Auch Euer Analog-Equipment braucht Ihr nicht anzu­stöpseln: Die Entwickler haben an allen Ecken und Enden geknausert. Im unverdienten Urlaub waren wohl auch die Streckendesigner; gerade mal vier Kurse haben sie davor abgeliefert – die Psygnosis-Konkurrenz protzt locker mit der vierfachen Anzahl. Die wenig detaillierte Grafik flitzt zwar flott und in drei An­sichten an Eu­rem Gefährt vorbei, doch die an­geblich knapp 30 Kontrahenten lassen sich nur ver­einzelt, aber niemals im Pulk blicken: Wird hier etwa geflunkert?

Vor vier Jahren wäre Indy 500 O.K. gewesen, gegen die aktuelle Konkurrenz geht es aber unter wie eine Zündkerze in der Badewanne: Wer fürs gleiche Geld einen Ferrari haben kann, läßt den Indy-Trabi in der Garage.

Renner, die die Welt nicht (mehr) braucht: Im Zeitalter von ”Gran Turismo” hat ”Indy 500” keine Chance, auch nur die Einführungs­runde zu überstehen.

Singleplayer50
Multiplayer
Grafik
Sound