
Meinung
Michael Herde meint: Ein paar Mal hat mich Infliction schon ganz ordentlich geschockt, wenngleich eher auf die plumpe Weise. Angestrengt blicke ich im schwachen Schein meiner Funzel in die Tiefe finsterer Flure, dann rauscht es, das Bild pixelt, doch nichts passiert – und aus dem Nichts erledigt mich die links abgebildete Gruseldame, was mich zum letzten Speicherpunkt zurückwirft. Insgesamt ist Infliction solide Gruselkost, die sich irgendwo zwischen Layers of Fear und der inzwischen legendären Konami-Demo P.T. einreiht, dabei aber keinerlei frische Impulse setzt. Wem das genügt, der erlebt ein paar unheimliche Stunden.








