Kelly Slater’s Pro Surfer – im Klassik-Test (PS2 / Xbox)

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Meinung

Ulrich Steppberger meint: Endlich gibt es einen O2-Vertreter abseits von Tony Hawk, der sich nicht zu eng am Vorbild orientiert und deshalb mit frischen Ansätzen glänzen kann. Natürlich bedient sich auch Kelly Slater reichlich bei der Standard-Trendsport-Formel, der Titel macht aber mit seinen Eigenheiten einen glänzenden Griff: So wurde die Steuerung etwas simpler gestaltet und erlaubt so auch Einsteigern schnelle Erfolgserlebnisse, zumal der Schwierigkeitsgrad im Gegensatz zum Infogrames-Konkurrenten Transworld Surf erfreulich sachte ansteigt. Die Levelziele sind fast aus­schließlich durch Können lösbar, nervige Suchaufgaben wurden auf ein Minimum reduziert. Auch wenn sich naturgemäß alle Levels ziemlich ähneln, bieten verschiedene Lichtverhältnisse und Szenarien ausreichend grafische Abwechslung – zudem sieht die PS2-Fassung kaum schlechter als die Xbox-Variante aus. Ein dickes Lob gibt es für die tolle Musikauswahl, die mit ihren chilligen Beats angenehm anders ist. Einziger Makel ist der Verzicht auf einen Charakter-Editor, aber egal: Kelly Slater sollte in keiner Trendsportsammlung fehlen.

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Sinuhe
1. Juli 2021 0:46

Bestes Surfen seit California Games.
Mega Gutes Game und wie im Test beschrieben, TOP Soundtrack.

Lincoln_Hawk
26. Juni 2021 16:57

Gleich ma bei eBay glotzen ?