Kinect Party – im Test (360)

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Hinter Kinect Party verbirgt sich der Nachfolger zu Double Fines Happy Action Theatre. Besitzt Ihr diesen Titel, könnt Ihr Euch die Anschaffung des Nachfolgers sparen, denn Double Fine liefert lediglich mehr vom Gleichen. Auch bei der Party steht unkomplizierter Spielspaß für die kleinen Daddler im Vordergrund. Auf konkrete Zielvorgaben oder Punktesysteme wurde diesmal ganz verzichtet: Ob Ihr durch eine von Minecraft inspirierte Welt stapft, Euch kostümiert, als Ninja Bretter zerteilt oder Euer Wohnzimmer mit virtuellem Schaum füllt – stets geht es um das ziellose Hüpfen, Springen und Verrenken in einer erweiterten Realität. Dabei gilt wie schon beim Vorgänger: Junge Spieler dürften sich an den Kritikpunkten wenig stören und dank stimmiger Präsentation und der sehr guten Bewegungsabfrage eine Menge Spaß haben – aber auch nur die.

Stefan Stöckmann meint: Da ich dem Grundschulalter entwachsen bin, gelingt es Kinect Party nicht, mich mehr als eine halbe Stunde zu unterhalten. Das liegt auch daran, dass Ziele fehlen: Im Vorgänger konnte ich noch in einem Space Invaders– oder Breakout-Klon auf Highscore-Jagd gehen. Wenigstens lassen sich die “Mini-Spiele“ aus dem Erstling problemlos importieren. Ältere Spieler freuen sich zudem über Anspielungen auf Titel wie Minecraft, Brütal Legend oder Psychonauts, während der Nachwuchs ziellos vor dem Bildschirm herumzappelt.

Nett anzusehender, spielerisch minimalistischer Bewegungsklamauk.

Singleplayer3
Multiplayer
Grafik
Sound