
Meinung
Robert Bannert meint: Längst nicht jeder wird diese eigenwillige Genre-Mischung lieben – aber der Faszination von sterbensschönen Figuren und einer herzerwärmenden Geschichte kann sich selbst der größte Niedlich-Verweigerer schwer entziehen. Verzichtbar sind dagegen die Design- und Kontroll-Schnitzer, die sich Square-Enix einmal mehr geleistet hat: Dank deutlich verbesserter Feindauswahl gehen Euch die Kämpfe leichter von der Hand. Jedoch: Wirklich spaßig ist die unausgegorene Kombi aus Action-Chaos und größtenteils überflüssigem Rollenspielballast noch immer nicht. Ähnlich verhält es sich mit den Szenarien: Durch die Straßen von Agrabah oder Port Royal zu schlendern – das bringt besonders Freunden der Vorlage eine Menge Spaß, aber mit dem rudimentären Leveldesign geben sich höchstens ganz junge Abenteurer zufrieden. Square-Enix und Disney liefern also einmal mehr ein toll aufgemachtes, aber viel zu geradliniges Alibi-Abenteuer ab, das letztlich nicht mehr bietet als Zwischensquenzen in rauen Mengen, knuffige Charaktere und so penetrant viele Kämpfe, dass selbst der Zufallsbegegnungs-gestählte Final Fantasy-Profi die Lust verliert.









Puh, ganz schön harte Wertung. Fand es damals ziemlich klasse, aber ab dem zweiten Teil nahm der Schwurbel-Anteil schon zu. Da konnte wahrscheinlich auch noch keiner ahnen, welche irren Auswüchse die Handlung noch annehmen sollte…
Für mich nen grandioses Game und eine schöne Erinnerung an eine simplere Zeit 😄