Kotodama: The 7 Mysteries of Fujisawa – im Test (Switch)

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Den britischen Publisher PQube kennen ­Spieler bisher vor allem als Vertrieb für Beat’em-Ups von Arc System Works wie BlazBlue oder Guilty Gear sowie exotischer und auch mal anzüglicher Fernost-Kost, zuletzt etwa die ­Visual Novel Our World is ­Ended. Nun strebt man dort höhere Ziele an und bringt die erste Eigenentwicklung an den Start, die in Zusammenarbeit mit einem japanischen Team entstanden ist.

Kotodama ordnet sich dabei klaglos ins gewohnte Produktsortiment ein, ist es doch zuvorderst eine Visual Novel, allerdings mit einem Kniff: Zwar wird genre­typisch vor allem gelesen, aber immer wieder stehen Knobeleinlagen an, die nach etwas modifizierten Match-3-Regeln ablaufen. Ihr tauscht nämlich nicht wie sonst üblich zwei Symbole horizontal oder vertikal, sondern könnt nur eins auswählen, das in seiner Spalte dann ganz oben einsortiert wird, während der Rest nach unten rutscht – das ist anfangs ungewohnt, funktioniert aber gut. So gewinnt Ihr mentale Kämpfe gegen Mitschülerinnen (und einen Mitschüler), um ihnen Geheimnisse zu entlocken. Das ist notwendig, um den sieben namensgebenden Rätseln Eurer Akademie auf den Grund zu gehen, was den Hauptteil des Abenteuers ausmacht. Nebenbei schnappt Ihr in Gesprächen Schlüsselwörter auf, die Eure Knobelkünste indirekt verbessern, leider werden nicht alle Zusammenhänge vernünftig erläutert. Die Handlung wartet mit einigen intelligenten Kniffen, aber auch holprigen Momenten auf. Dazu gehört nicht zuletzt die abrupte Auflösung, sofern Ihr den Weg dahin überhaupt findet, denn der entpuppt sich als übertrieben kompliziert.

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