Lego Die Unglaublichen – im Test (PS4)

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Zurück zu alten Stärken! Nachdem die letzten beiden Marvel-Verklotzungen spürbar schwächelten und bei The Lego Ninjago Movie Videogame nicht nur der Name holprig war, kommt nun endlich wieder ein Spiel, das wir bedenkenlos empfehlen können – zumindest, wenn Ihr die Vorlage und das generelle Lego-Prinzip mögt. Wie all seine Vorgänger ist Lego Die Unglaublichen ein Action-Adventure mit simplen Kämpfen, kindgerecht-leichten Kombina­tionsrätseln und randvoll mit Sammelkram und Nebenauf­gaben. Für Spielspaß sorgen vor allem frustarme Spielmechanik, Humor und Inszenierung. Letztere ist das Stichwort für den größten Kritikpunkt: Die Kampagne erzählt die Geschichten der beiden Filme nach, aber so chaotisch und zusammenhangslos, dass ­keine Spannung aufkommt. Zudem grenzt die Tonabmischung an eine Katastrophe: Sound­effekte, ­Musik und Sprachausgabe variieren ständig und unabhängig voneinander in der Lautstärke; zudem fehlt dem Klang die Räumlichkeit.

Von diesen Schnitzern abgesehen, ist Lego Die Unglaublichen solide: Die Kämpfe könnten zwar etwas wuchtiger sein, gewinnen durch die neuen optionalen Superangriffe aber zusätzliches Spaßpotenzial. Die Bosskämpfe sind gelungen und fordern nun sogar etwas Timing und Taktik – passé sind die unsäglich langen, extrem stumpfen Quälereien aus Lego Marvel Super Heroes 2! Die Grafik ist ordentlich; vereinzeltes ­Tearing und leichte Ruckler sind ärgerlich, stören aber kaum. Besonders toll: die charmante ­offene Welt voller Nebenauf­gaben, die sogar einen Tag-Nacht-Wechsel bietet – ein Novum für die ­Lego-Reihe!

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