Lego Voyagers – im Test (PS5)

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Ob Euch Lego Voyagers Freude bereitet oder bloß ein ­schulterzuckendes Gähnen entlockt, hängt von der Herangehensweise ab. Ein Spieler lenkt einen roten, der andere einen blauen Stein. Jeder hat ein Auge und macht auf Tastendruck ein drolliges Geräusch, kann frei herumkullern oder an Noppen in der Umgebung andocken und sich an ihnen entlangbewegen. So überwindet man Abgründe, klettert oder aktiviert Schalter. Zudem haftet man an herumliegenden Teilen und kullert mit ­ihnen herum, um Hebel, Brücken und vieles mehr zu bauen. Gemeinsam geht das flotter von der Hand, ­sofern Ihr mit der teils fummeligen Steuerung zurechtkommt und den nötigen Koop-Groove findet. Den benötigt Ihr auch beim Lenken von Fahrzeugen oder in Minispielen.

Geht man wie ich zielorientiert ran, erlebt man ein putziges und unaufgeregtes Abenteuer, bei dem man öfter mal kreativ um die Ecke denken darf. Ist man hingegen wie meine Kinder (8 und 11) ergebnisoffen, zeigt sich ein ungeahnter Zauber der Zusammenarbeit. Nahezu jeder Raum ist gespickt mit zahlreichen Interaktionsmöglichkeiten, die nicht dem Spielfortschritt dienen wie Schalter, Schaukeln, Wippen, Maschinen bis hin zu kreativen Bauprojekten. So verbrachten meine Kinder eine gute Stunde allein damit, sämtliche Bausteine der erreichbaren Umgebung einzusammeln und daraus eine möglichst hohe Treppe zu bauen. Ohne Streit. Dabei haben sie allerhand Blödsinn angestellt und viel miteinander gelacht. Als die wortlos erzählte Geschichte über zwei Bausteine und einen Traum dann nach etwa fünf Stunden rührend endete, rollten Tränen.

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