Let It Die – im Test (PS4)

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Meinung & Wertung

Michael Herde meint: Schön geht anders: Die Zufalls-Architektur sorgt für Déjà-vus, Modelle sind simpel, Animationen hampelig – trotzdem ruckelt es immer wieder. Neben schrägen Suda51-Spinnereien gefällt mir aber der Metal-Soundtrack. In den ersten Stunden überforderte mich die Einführung unzähliger RPG-Mechaniken, hinter denen das Geschäftsmodell lauert, das sich überraschend gnädig zeigt. Wer keinen Hang zu repetitiven Roguelike-Mechaniken oder Mikrotransaktionen hat, wird auf Dauer aber nicht glücklich. Demotivierend finde ich das zu simple und behäbige Kampfsystem: Attacken kann ich nicht canceln, Zielen funktioniert schlecht, immer wieder malträtieren mich Gegnergruppen in Tekken-Juggle-Manier, bis ich tot bin. Schade auch: Level-Obergrenzen meines Helden sind an Spielfortschritt geknüpft, auf höheren Etagen taugt mein mühsam aufgebauter Held wiederum nichts mehr. Da es nichts kostet: ausprobieren!

Schrille Keilerei mit Zufalls-Levels und ”Dark Souls”-Attitüde, die an hakeliger Steuerung krankt, aber zünftig rockt.

Singleplayer70
Multiplayer
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