Little Nightmares III – im Test (PS5)

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Mehr als 20 Millionen Einheiten hat Bandai Namco von der Little Nightmares-Reihe bislang abgesetzt – da scheint ein dritter Teil lukrativ. Weil die Entwickler der schwedischen Tarsier Studios zwischenzeitlich aber für THQ Nordic an REANIMAL arbeiten, entstand das Sequel bei ­Supermassive Games. Nicht zuletzt dank der The Dark Pictures-Serie haben auch die Briten eine Menge Erfahrung mit Horror.

Tatsächlich fühlen sich Kenner der 2017 und 2021 erschienenen Vorgänger sofort wie daheim – abgesehen von einer großen Neuerung: einem Zweispieler-Modus (siehe letzter Absatz). Am Ablauf ändert sich grundsätzlich jedoch nichts. Spielt Ihr alleine, wählt Ihr zu Beginn zwischen Low und Alone, die einander während des gesamten Spiels beistehen. Low nutzt Pfeil und Bogen, Alone einen Schraubenschlüssel. Kombiniert die Fähigkeiten der beiden, um Hindernisse zu beseitigen, Schalter zu aktivieren oder vereinzelt auch, um Gegner zu bekämpfen – hier lassen die Entwickler tolles Potenzial ungenutzt und Kämpfe bleiben die Ausnahme. Stattdessen erkunden die beiden vier Kapitel lang via Räuberleiter und anderen kooperativen Geschicklichkeitseinlagen unheimliche Orte voller Schattenspiele und merkwürdiger Wesen. Der KI-Partner erledigt seine Aufgaben autonom und arbeitet stets gut mit, er hilft sogar bei gelegentlicher Orientierungslosigkeit. Gemeinsam erkundet Ihr eine Wüstenstadt, wo Ihr in simplen Stealth-Passagen den Blicken einer Babypuppe entgeht, eine Süßwarenfabrik samt aufdringlicher Chefin, ­einen schaurigen Karneval sowie ein Institut. Hier wartet eine der wenigen wirklich originellen Spielideen auf Euch, ansonsten recycelt Supermassive Games mutlos Bekanntes. Das gelingt souverän, sieht klasse aus und klingt auch gut, vermag aber zu keiner Zeit aus dem Schatten seiner Vorgänger zu treten.

Es hätte so einfach sein können: Zwei Personen sitzen nebeneinander vor dem Fernseher und spielen Little Nightmares III. Stattdessen funktioniert das so: Eine Person kauft das Game, eine zweite lädt die Gratis-Demo und nimmt per kostenlosen Friend-Pass online am Koop-Erlebnis teil, eine Chatfunktion gibt es im Spiel nicht. Gespeichert wird die Koop-Sitzung zudem spielerbezogen, weshalb Ihr ein einmal begonnenes Spiel weder mit einem anderen Partner noch im Solo-Modus fortführen dürft, immerhin existieren mehrere Speicherslots. Plattformübergreifendes Zusammenspiel ist nicht möglich, wenngleich das Abenteuer für alle aktuellen Systeme erscheint.

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