Madden NFL 23 – im Test (PS5)

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Im Mittelpunkt des diesjährigen Madden stehen sowohl sein Namensgeber als auch die ”FieldSense”-Technik, die es allerdings nur auf die aktuelle Konsolengeneration schafft. Der ikonische Trainer und Kommentator John Madden (quasi das US-Pendant zu Franz Beckenbauer) wird mit einer Legenden-Partie, rührseligem Kurzvideo und zwei Inkarnationen als Trainer (jung und alt) geehrt. Viel wichtiger für Gamer ist ”FieldSense”. Dahinter verbergen sich eine Reihe neuer, nicht fest ablaufender Animationen bei Hits sowie mehr Freiheiten bei Duellen zwischen Receivern und Blockern, dynamischere Ausweichmanöver und mehr. Was toll klingt und in den Wiederholungen teils spektakulär aussieht, wirkt sich spielerisch allerdings kaum aus.

Im Gegenteil, Madden NFL 23 krankt an einigen merkwürdigen KI-Aussetzern und Bugs: Nicht selten stehen Mitspieler in der Offensive dämlich im Weg und blockieren Laufrouten. Gegnerische Quarterbacks laufen hingegen manchmal einfach nicht los, obwohl der Weg zur First-Down-Marke frei ist. Dazu kamen während unseres Tests häufige Verbindungsabbrüche – was im Franchise-Modus nicht schlimm ist, hier darf man ein unterbrochenes Match fortführen. Im Face-of-the-Franchise-Karrieremodus funktioniert das allerdings nicht, hier muss die Partie wiederholt werden. Sehr ärgerlich, wenn Euer Alter Ego (wer möchte, startet jetzt auch als Cornerback) eigentlich eine gute Leistung gezeigt hat. Apropos gute Leistung: Wer als Quarterback sein Passspiel verfeinern möchte, greift auf eine neue optionale Wurfmechanik mit Fadenkreuz und Zeitlupe (in Offline-Partien) zurück.

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Dirk von Riva
I, MANIAC
Dirk von Riva

War schon beim lesen des Tests auf die Wertung gespannt…. dachte trotz der vielen Bugs, gäbe es eine 85+ Wertung…. schön, das dem so ist