Made in Abyss: Binary Star Falling into Darkness – im Test (Switch)

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Seite 1

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Der Manga und die ­folgende Anime-Serie erfreuen sich ­großer Beliebtheit – und das originelle Setting eignet sich auch für ein Rollenspiel. Ihr folgt im ersten Teil der Geschichte von Riko, einem Mädchen, das in einer Stadt am Abgrund lebt. Dieser ”Abyss” ist unglaublich tief und voller legendärer Kreaturen und Schätze, daher hat sich eine ­ganze Gesellschaft von Tauchern um ihn herum gebildet. Nur einen Haken hat das Ganze – der Fluch des Abgrunds sorgt für Schmerzen, Wunden und bringt den Tod, wenn die Taucher sich wieder auf den Weg nach oben machen. Riko ist aber alles egal und sie macht sich mit dem Roboterjungen Reg auf die Reise nach unten.

Erst nach dem sehr langen Tutorial schaltet Ihr den Hauptmodus frei, der sich am klassischen Dungeon Crawler orientiert: Ihr sammelt Materialien, kämpft gegen Monster und macht Euch mit vollem Rucksack auf den Rückweg. Clou hierbei ist der Fluch: Geht Ihr nur einige ­Meter hoch, trifft Euch eine ­Welle von Übelkeit. Ignoriert Ihr das, wird es recht heftig – nach einiger Wartezeit flaut der Effekt aber ab. Hier beginnen die Probleme: Der Fluch zieht die Erkundungen unnötig in die Länge, Monster spawnen ohne Unterlass und Ausrüstung hat ein extrem niedriges Haltbarkeitslimit. Skills, die bei Riko automatisch aktiv sind, müssen im Hauptmodus erst qualvoll erarbeitet werden; das Balancing von Hungerbalken und Haltbarkeit sorgt oft dafür, dass Ihr weder vorwärts noch rückwärts kommt. Die Grafik ist dabei eher behelfsmäßig und von der Anime-Musik hört man hier nichts.

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