MADiSON – im Test (PS5)

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Polaroid-Fotos wohnt auch heute noch ein gewisser Zauber inne. Im Fall der Sofortbildkamera, die der 16-jährige Luca zu seinem Geburtstag bekommt, ist der allerdings wörtlich zu nehmen. Denn dem Fotoapparat haftet der Geist einer Serienkillerin an, die mit ihren Morden ein dämonisches Ritual durchführen wollte – und Luca soll es nun für sie beenden! Gefangen im verlassenen und meist sehr dunklen Haus seines Großvaters irrt der Teenager durch die Zimmer auf der Suche nach einer Möglichkeit, das Mörderweib auszutreiben. Das Ego-Adventure schickt Euch auf eine albtraumhafte Odyssee, die Euch neben den verwinkelten Räumen in Opis Hütte auch durch Kirchen und Friedhöfe führt.

Während dieser Eskapaden trägt Euer junger Protagonist nichts zur Verteidigung bei sich, denn Lucas Kamera wird fast ausschließlich zum Lösen von Rätseln eingesetzt. Die fallen meist nicht zu schwer aus – wenn man sie entdeckt! Denn das eigentliche Problem ist weniger, die Kopfnüsse zu knacken, als sie überhaupt erst zu finden. Immerhin: Orte, die Ihr fotografieren sollt, werden auf normalem Schwierigkeitsgrad mit Polaroids am Boden markiert. Trotzdem nagt das Rumgesuche an den Nerven. Ebenso nervenaufreibend sind die stetig wiederkehrenden Jump-Scares. Die jagen Euch auf Euren Irrwegen wieder und ­wieder einen Heidenschrecken ein. Am Anfang trägt das zur Atmosphäre bei, gegen Ende nimmt es leider etwas überhand.

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