Mario Basler präsentiert: Fever Pitch Soccer – im Klassik-Test (SNES)

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Trotz erneuter Niederlage gegen die bulgarischen Dribbel-Kings stehen Fußballspiele in Deutschland hoch im Kurs: Fever Pitch Soccer (mit gnädiger Marketing-Unterstützung des Bundesliga-Großmauls Mario Basler) schert sich einen feuchten Kehricht um Taktik, Mannschaftsauf-stellung und Vierer-Abwehrkette, sondern forciert den puren Action-Fußball. Wer sich bislang qualvoll durch Menü-Berge und Parameter-Checklisten arbeitete, freut sich über das schlanke Options-Angebot.

Entweder spielt Ihr im Tournament-Modus gegen 28 “feindliche” Ländermannschaften (aus einer Palette von gut 50 Teams) oder wagt ein simples Freundschafts-Match. Dabei dürfen auf dem Mega Drive maximal acht, auf dem Super NES immerhin noch fünf menschliche Kicker gleichzeitig ran (die entsprechenden Multi-Player-Adapter vorausgesetzt). Zuvor stellt Ihr lediglich Spieldauer und Schwierigkeitsgrad ein und entscheidet, ob die Ballkünstler zu aggressivem Verhalten (gelegentliches Treten, Beißen, Schlagen) neigen. Das Spielfeld wird aus der beliebten FIFA Soccer-Perspektive von schräg oben gezeigt und scrollt wieselflink dem Ball hinterher. Ihr dürft passen und schießen, einige Balltricks ausführen und sogar “Spezialattacken” aktivieren. Bis zu zehn Kicker einer Mannschaft beherrschen einzigartige Fähigkeiten wie den “Möller-Move” (erfolgversprechende Schwalben) oder die “Basler-Banane” (gnadenloser Flanken-Effet).

Angriffsfußball pur: Der Ball flitzt von einem Strafraum zum anderen, es wird gegrätscht, geschossen und gefoult, daß die Knochen bersten.

Dabei spielt Ihr übrigens nicht immer auf einem satt-grünen Rasen europäischer Prägung. Tretet Ihr beispielsweise in Algerien oder Kuweit an, müßt Ihr Euch mit einem grau-braunen Acker zufriedengeben. Eure Spielweise solltet Ihr dem Spielfeld-Outfit anpassen: Der Ball kullert je nach Untergrund zielstrebig vor sich hin oder holpert dem Bestimmungsort entgegen.

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