Mario Party – im Klassik-Test (N64)

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Nachdem Ihr Euch für ein Brett entschieden und jeder einen Schützling gewählt hat, würfelt Ihr die Reihenfolge aus: Der Spieler mit der höchsten Augenzahl ­be­ginnt. Jedes Feld auf dem Spielbrett be­grüßt Euch mit einem Ereignis: Meis­tens gibt’s drei Goldstücke für den Geld­beutel, es warten aber auch Sprint­felder (nochmals würfeln) und Gold­stück­tausch bzw. -diebstahl. Auf Ereig­nis­fel­dern und nach jeder Runde werdet Ihr in eins von 50 Minispielen gebeamt, zu denen Ihr alleine, im Team, alle gegen alle oder allein gegen die drei Kollegen antretet: Via Kran und Angel fischt Ihr nach Schät­zen, in der Cart-Arena düst Ihr mit Euren Freunden um die Wette. Im Me­mory-Spiel ist ein fotografisches Gedäch­t­­nis gefragt, beim Facelifting verformt Ihr Bowsers Gesicht wie im Mario 64-Titelbild um die Wet­te.

Für wüste Keiler­eien sorgt der Ham­merkampf, auf dem Basketball­feld führt im Bombenhagel nur Teamgeist zum Sieg. Beim Bow­ling verwandeln sich Eure Kon­tra­hen­ten in Kegel und flüchten vor Eurem Wurf, auf der von Piranhas umgebenen Insel schubst Ihr Euch gegenseitig ins Wasser. Beatmania-Fans kommen im Nach­spiel­konzert auf Ihre Kosten, beim Button­smasher-Tauziehen droht der Fall ins Maul einer Venusfalle. Auch eine Slotmachine steht fürs Glücks­spiel zur Verfügung. Hinzu kommen Ge­schick­lichkeitstest wie der Limbo-Tanz und die Wildwasserfahrt: Auf einem reißen­den Fluß paddelt Ihr zu viert um Euer Leben, während am rechten und linken Ufer mit Zauberwässerchen bewaffnete Druiden warten. Wer eifrig rudert und die Strö­mung nutzt, läßt die gegenüber sitzenden Freunde ins offene Messer schwimmen: Jede Attacke des Feindes kostet Gold­­stücke, die in Euren Geldbeutel purzeln. Auf Erklärungen wird ­dabei ­verzichtet: Ein übersichtlicher Info­bild­schirm klärt Neulinge über Spielprin­zip und Tasten­belegung auf.

Das gewonnene Gold investiert Ihr entweder in Passiergebühren, oder Ihr sprintet zu einem Einkaufs­bummel in den nächsten Laden. Hier erwarten Euch praktische Extras, mit denen Ihr im Not­fall versteckte Gold­stücke aus der Tasche zaubert, nur noch hohe Au­gen­zahlen würfelt, Euren Standort mit dem eines Kontrahenten wechselt oder einen Bösewicht wie Bowser zu Hilfe ruft. Wer einen mächtigen Schatz erspielt hat und ihn nicht ­auf’s Spiel setzten möchte, eilt zur Pilz­bank, um einen Teil des Vermögens für spätere Turniere beiseite zu legen. Jedes Wett­rennen dauert eine einstellbare Zahl von Wür­fel­runden: Ihr könnt also mehrere Sterne in einem Spiel gewinnen. Alle erspielten Disziplinen werden obendrein in der Oberwelt (Haupt­menü) freigeschaltet, sodaß selektiven Duellen und konzentrierten Trainings­stunden nichts im Wege steht.

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Max Snake
21. August 2019 15:16

Das hatte als Multiplayer menge Spaß gehabt.