Mario Party – im Klassik-Test (N64)

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Während bei uns im Westen Wür­felspiele für Konsolen ein Tabu darstellen (abgesehen von Monopoly), erfreuen sich bunte Vierspieler-Spektakel wie Ta­ka­ras Super Game of Life (Super Nin­tendo, 1994) in Japan allgemeiner Be­liebtheit. Wie in einem realen Brett­spiel steht in diesem Genre der Mehr­spie­ler-Modus im Vordergrund, während die CPU-Charakt­ere nur als Ergän­zung zu den menschlichen Mitstreitern gedacht sind: Mario Party allein zu zocken ist wie eine Geburtstagsfete ohne Gäste.

Anlaß der Würfelei ist ein Streit unter der Nintendo-Clique: Mario, Luigi, Prinzessin Toadstool, Yoshi, Donkey Kong und Wario diskutieren verbissen, welcher unter ihnen der größte Konsolenheld ist. Während Vi­deo­­spielveteranen die Auswahl auf Ma­rio und Donkey Kong begrenzen würden, schlägt Pilzkopf Toad ein Wett­rennen vor: Sieger sei zum Schluß der Spieler mit den meisten Sternen – möge der Beste gewinnen.

Sechs Würfelwelten erwarten eine Aus­wahl von vier Helden, im Ziel steht Toad mit einem der begehrten Glitzer­schätze. Vor dem Sieg liegt ein harter Weg: In Donkey Kongs Dschun­gel versperren wüste Steinmon­ster den Weg und lassen Euch nur gegen Bestechung (Gold­stücke) passieren, auf Toadstools Ge­bur­tstagskuchen pflanzt Ihr Erdbeer­samen, um die Sterne des führenden Spielers zu klauen. Yoshis Insel wird von hungrigen Wassermonstern bewacht, auf Warios Schlachtfeld schießt Ihr Euch mit Ka­no­nen von Schützen­graben zu Schüt­zen­graben. In Luigis Maschinenraum ­ver­sperren laufende Stahltore den Weg, Marios Regen­bogenburg ist der einzig ­lineare Level – doch am Ende erwartet Euch nicht nur Toad, sondern auch der diebische Bow­ser. Wer fleißig würfelt, darf geheime Welten frei­spielen.

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Das hatte als Multiplayer menge Spaß gehabt.