Mario Power Tennis – im Klassik-Test (GC)

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Nintendo wird flotter: Mussten europäische Gamecube-Sportler auf Mario Golf: Toadstool Tour noch rund neun Monate warten, verringerte sich der Abstand bei Mario Power Tennis auf ein akzeptables Vierteljahr.

Die Filzballdrescherei entstand wie üblich bei dem Sportspielspezialisten Camelot, der auch für den geschätzten N64-Vorgänger zuständig war. Entsprechend fühlen sich Veteranen sofort heimisch, aber auch Neulinge kommen schnell mit der Steuerung zurecht. Sämtliche normalen Schläge führt Ihr mit nur zwei Knöpfen aus: Drückt Ihr einmal drauf, gibt’s Slices und Topspins, durch doppelte ­Betätigung oder Kombinationen aktiviert Ihr Stoppbälle, Lobs und Schmetterschläge.

Neu und für die Ergänzung im Titel verantwortlich sind die Powerschläge: Haltet Ihr die Filzkugel bei einem Ballwechsel lange genug im Spiel, beginnt der Schläger Eures Schützlings zu leuchten, woraufhin Ihr jederzeit seine aufwändig animierte Spezialaktion auslösen könnt. Jeder Sportler hat eine Offensiv- und Defensiv-Variante im Repertoire – mit letzterer erwischt Ihr auch noch Bälle, an die Ihr sonst niemals kommen würdet. Erstere fegt bei idealem Einsatz den Gegner kurzerhand um oder verwirrt ihn zumindest durch fiese Flugbahnen oder Tarnungen.

Wem die Matches so zu wild werden, der darf zumindest bei Freundschaftsspielen auf die ‘klassische‘ Matchart umschalten. In den verschiedenen Turnieren (einen richtigen Karriere-Modus gibt es dagegen nicht) ist der Einsatz allerdings häufig Pflicht. Dort trefft Ihr bald auf die schrägen ‘Gimmick‘-Plätze: Die sind meist an einem bestimmten Charakter orientiert und warten mit fiesen Eigenheiten auf, wenn sich z.B. Fließbänder bewegen, Krokodile zubeißen und Euch bremsen oder gar die ganze Ebene in Schräglage gerät. Abgerundet wird das Angebot von acht Minispielen, bei denen Ihr mit- bzw. gegeneinander zu skurrilen Geschicklichkeitstests antretet. Natürlich dürfen auch bis zu vier Sportler gleichzeitig zu launigen Doppelmatches ran.

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