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Die individuellen Biome, hier als Planeten definiert, sind neben dem komplett überarbeiteten Kampfsystem eine der größten Neuerungen von Sparks of Hope. Wo Ihr im Erstling noch durch relativ lineare Szenarien gelaufen seid, in denen die Kampfarenen organisch integriert waren, erkundet Ihr jetzt eigenständige, relativ frei begehbare Settings, wo Ihr auf Gegner trefft, die Euch in kurz-knackige Scharmützel verwickeln. Die finden nun in ihrer eigenen Dimension statt – das mag zunächst wie ein Rückschritt im Vergleich zum ziemlich nahtlosen Vorgänger wirken, ermöglicht aber im Gegenzug sehr kreative Levelkonstrukte voller individueller Grafiken und Herausforderungen.
Aber es wird nicht ausschließlich gekämpft, es gibt auch Händler, Passanten und Questgeber, die Euch mit Informationen oder Nebenaufgaben versorgen. Ebenso findet Ihr dort so manches Rätsel, Kisten, versteckte Münzen oder Kanonen – ausführliche Erkundung wird hier großgeschrieben. Auf jedem der thematisch unterschiedlichen Planeten gilt es, Energiequellen zu finden, die dem Rabbid-Raumschiff die Reise zur nächsten Welt ermöglichen. Dabei verändern sich die Planeten mit der Zeit ordentlich: Ihr drängt die fiesen Tentakel von Bösewicht Misera zurück und stellt so das Gleichgewicht der Welten wieder her – so endet der Dauerregen auf Strahlestrand oder die Farben kehren in den Wald von Prima-Paletti zurück. Gleichzeitig öffnen sich dann auch jede Menge neuer Herausforderungen und Bonusaufgaben, bei denen Ihr Euer taktisches Können unter Beweis stellen dürft.
Aber selbst wenn Ihr es nicht so sehr mit taktischem Denken und kluger Planung habt, kommt Ihr hier voran: Sparks of Hope liefert sehr umfangreiche Optionen in Sachen Schwierigkeitsgrad. Ihr entscheidet, wie stark die Gegner sind, könnt dem Spiel selbst die Verwaltung des Fähigkeitenbaums überlassen, Ihr legt fest, ob und wie viele Lebenspunkte die Helden nach dem Ende eines Kampfs regenerieren, oder aktiviert sogar Unverwundbarkeit. Wenn das mal nicht zuvorkommend ist!









So, es hat gedauert aber nun komme ich endlich auch dazu.
Es ist ein (nicht ganz) würdiger Nachfolger.
Für mich ist der Vorgänger in allen Belangen besser.
Sprich, würde dieser Teil zuerst rausgekommen sein … wäre doch der erste in fast allen Belangen besser.
1. die Neuausrichtung, evt. es passt dir oder es passt dir nicht so. Sprich nun kann man so lange herumirren bis man geschossen hat und diese kleine Änderung ist signifikant. Mir gefiel es vorhin deutlich besser.
2. Das Menü ist verschlimmbessert worden … wie konnte man das nur verhunzen.
3. Der Humor war besser.
Ich geben dem Erstling Teil 88% und dem Nachfolger (diesen hier) 80%
Wird mein Weihnachtswohlfühlspiel 🙂
Landet so oder so auch in unserer Sammlung.
Schöne und konsequente Fortsetzung vom ebenso brillianten Erstling. Einer meiner Top Titel 2022.