MechWarrior – im Klassik-Test (SNES)

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1980
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Meinung & Wertung

Winnie Forster meint: Mechwarrior ist eine kaltschnäuzig hirnlose Dauerballerei, bei dem nur die kurzen Besuche in der Mech-Werkstätte eine Ruhepause bedeuten. Einmal in Fahrt, brennt Ihr auf den nächsten Kampf, auf Kanonendonner und MG-Geknattere, berstende Feindroboter und rasante 3D-Attacken. Mechwarrior ist Castle Wolfenstein für Roboter-Freaks – die Rollenspiel-Rahmenhandlung täuscht über die dünne Sielmechanik nicht hinweg. Dabei ist es erstaunlich, was die australischen Programmierer ohne Zusatz-Chip aus dem Super Nintendo herausholen: Metall-Hünen, die auf die halbe Bildschirmhöhe heranwachsen, ein Dutzend Kampfraketen, Explosionen und hektisch blinkende Radar-Armaturen. Die Stereo-Soundeffekte und Euer Adrenalin tun den Rest, um Euer Wohnzimmer in ein futuristisches Schlachtfeld zu verwandeln.

Schlacht der Stahlkolosse: Brachial-spannende Umsetzung des klassischen rollenspiels. Nichts für Tüftler und Pazifisten!

Singleplayer79
Multiplayer
Grafik
Sound
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bitt0r
16. Januar 2017 9:25

hab das damals durchgespielt. hatte spass gemacht und hirnlos war’s wirklich.auch insofern als das man seinen mech im grunde nur mit suchraketen bestücken und auf alles draufhalten musste um zu gewinnen. alle anderen waffen waren im grunde nutzlos. ab und zu musste man vielleicht noch ins wasser rein, um den cooldown des mechs zu unterstützen.

captain carot
16. Januar 2017 8:53

Im Vergleich zum PC Mechwarrior ziemlich platt und eher schwach. Damals wars halt schon allein technisch beeindruckend, das SNES Mechwarrior ist aber sehr schlecht gealtert.