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Wie es sich für einen zünftigen Ego-Shooter geziemt, hat Entwickler Electronic Arts natürlich auch für eine anständige Waffenkammer gesorgt. Dem historischen Kontext getreu macht Ihr dem Nazi-Pack mit Sturmgewehr und knatterndem MG, handlicher Halbautomatik und Schrotflinte den Garaus. Für ruhigere Einsätze empfiehlt sich der Einsatz von schallgedämpften Pistolen oder zoomfähigen Sniper-Gewehren. Für besonders grobe Zerstörung wiederum greift Ihr zu diversen Granaten-Varianten oder schultert kurzerhand die allmächtige Panzerfaust. Wie oben bereits beschrieben, kann sich Patterson auch das stationäre Todbringerarsenal des Feindes zunutze machen. Habt Ihr einmal Flak- oder Straßengeschütz ergattert, müsst Ihr Euch um Munitionsnachschub keine Sorgen machen, selbst wenn Dutzende mordlüsterner Digi-Germanen gleichzeitig auf Euch einstürmen.
Natürlich nützt auch das umfangreichste Arsenal an Bleipusten nur wenig, wenn man nicht damit umgehen kann. Glücklicherweise beherrscht Jimmy Patterson alle wichtigen Manöver des First-Person-Shooter-Genres. PS2-üblich steuert Ihr mit dem linken Analogstick die Laufrichtung Eures Kriegshelden, das rechte Pendant kontrolliert den Blickwinkel. Niedrige Hindernisse überspringt Ihr via Dreieck-Taste und mit Druck auf L2 geht Euer Alter Ego in die Knie. Natürlich ist Patterson auch manuelles Zielen (mit R1) und umsichtiges Hervorlugen hinter Häuserwänden nicht fremd – Perfect Dark lässt grüßen.
Warum Ihr das vielseitige Bewegungsrepertoire auch dringend drauf haben solltet, wird Euch bereits in den ersten Einsätzen klar. Die deutsche Wehrmacht ist (größtenteils zumindest) mit einer ausgeschlafenen künstlichen Intelligenz gesegnet. Nur selten rennen die Polygon-Bösewichte schnurstracks auf Euch zu, meist suchen Hitlers Frontschweine hinter jeder Deckung bietenden Barrikade – ob Holzkiste, Mauer oder Straßenlaterne – Zuflucht, werfen sich flach auf den Boden, um ein möglichst kleines Ziel zu bieten oder ziehen sich bis zum Eintreffen von Verstärkung erst einmal zurück. Selbst von Euch geworfene Handgranaten schmeißen die bösen Buben gerne postwendend dem Absender zurück. Ein Segen, dass Patterson regelmäßig auf Patronen-Schachteln und unterschiedlich stark wirksame Medi-Paks trifft. Denn selbst wenn Ihr zu Beginn die leichteste von drei Schwierigkeitsstufen wählt, dürfte Euch der PS2-Krieg stählerne Nerven und eiserne Kondition abfordern.








Was habe ich dieses Spiel geliebt. Ist für mich bis heute der coolste Weltkriegsshooter. Alleine schon wegen des hammerhart genialen Soundtracks und der sehr dichten Atmosphäre. Ich hatte in keinem Kriegsspiel jemals wieder so ein intensives Gefühl, mitten in einem Kriegsschauplatz zu sein. Wenn ich an die Häuserschlachten denke…Wahnsinn…
Damals hatte ich mir das Spiel extra als EU-Import für den Gamecube besorgt, weil es bei uns in Deutschland ja mal wieder zensiert war. Vor allem hat mir damals auch gefallen, daß jedes Volk auch seine eigene Sprache sprach und nicht einfach alles synchronisiert war. Optisch gesehen war es auch ziemlich gut umgesetzt. Wenn ich da an Call of Duty denke, kam letztere Reihe an diese Atmosphäre überhaupt gar nicht ran, wenn es um die Weltkriegsthematik ging.
Als ich es allerdings noch einmal auf der PS3 später hatte, war es schon grenzwertig irgendwie. Es ist nun einmal nicht so gut gealtert. Aber dennoch wird es mir auf ewig als einer der positivsten Spieleerlebnisse in Erinnerung bleiben, die ich jemals hatte.
Hab ich letztes Jahr erst so richtig auf Gamecube gespielt und hey obwohl ich der große Gamecube-Pad Kritiker bin fand ich die Steuerung gut. Störend sind dagegen die wie auf der PS2 teils heftigen Slow-Downs. Das dürfte nur in der Xbox und viell. der PS3-Neuauflage anders sein.
Bei der ersten Mission hab ich gleich zig Anläufe gebraucht, weil ich dann auf dem Weg zum Bunker immer nicht gecheckt hab was los ist und wo ich hin muss. Das war bei Allied Assault nicht so chaotisch, wenn auch nochmals schwerer.
Aber danach gings, aber ganz hab ichs nicht durch, weiß jetzt nicht mehr ob holländische Städte oder das U-Boot vorher drankamen… Wenn man etwas langsamer vorgeht ähnlich wie bei Killzone gehts schon.
Hatte zuvor nur die PS2 Demo gespielt (Zeitlimit lässt grüßen) und die PS3-Umsetzung, die der Limited Edition sowie der Tier 1 Edition von Medal of Honor (2010) beilag hab ich nur kurz ausprobiert- keine Ahnung ob die Performance besser ist.
Allied Assault ist für mich besser, aber das kann man ja auch mit Tastatur spielen und ja es hat halt Schnellspeichern, aber Frontline hat viele liebevolle Details und auf der PS2 zu seiner Zeit hinter Half-Life der beste Ego-Shooter find ich und einer der besten auf der PS2 geblieben.
Der Sound is klasse, war ja in der Man!ac ja zurecht lange als Referenz in Bestenlisten zu finden und wer im Hauptmenü nicht mit feuchten Augen bei „düdüdü dü dü dü düdüdü“ mitsummt, dem ist nicht mehr zu helfen 😉
Edit:Zusatz: 02.05.21: Mit „gehts schon“ mein ich den Schwierigkeitsgrad. Das Spiel is klasse. Ich hatte beim Test in der play damals gedacht, dass mich das frusten wird, aber mir ging das fehlende Speichern in den Missionen bisher gar nicht oft ab. Allied Assault war denk ich noch fordernder weshalb ich da schon froh war übers Schnellspeichern. Das hatte ich komplett durchgezockt- ist ewig her, da hatt ich noch eine Kugel-Maus…
Ein remake würde ich begrüßen. Frontline hatte sehr atmosphärische häuserkämpfe. Und einen echt dramatischen soundtrack…
War echt der Hammer damals. Wie in beiden Vorgängern, habe ich das Spiel absolut perfektioniert und alle Medaillen geholt.
War bockschwer.
Aus heutiger Sicht: teils echt grausig. Habs erst wieder gespielt. Die Steuerung ist wirklich ein Alptraum.
Besser als Halo?
Damals vom Gameplay schon nicht. Heute noch weniger.
Halo 1 lässt sich heute nach wie vor astrein spielen.
MoH ist dagegen wirklich ein graus.
Egal, allein der Soundtrack bleibt unvergessen. Dieser und die beiden Vorgänger waren die einzigen Kriegsspiele die ich liebte.
Ab Rising Sun wurde die Reihe schlechter.
Und CoD konnte mit der Atmosphäre nie mithalten.
Es kam für mich auch nicht an Teil 1 heran
Technisch keine Frage
Jedoch gewisse Animationen nach Treffern das ist bis heute unübertroffen
Es war ja steht’s gefährlich nach einem Abschuss noch 2 ..3 Kugeln sich einzufangen
Hab ich so gut nie mehr gehabt.
mein zweites moh (xbox) nach allied assault auf pc. aa hat mir irgendwie besser gefallen, nicht zuletzt aufgrund der schnellspeicheroption. dass es das bei frontline nicht gab, fand ich ziemlich daneben. dennoch gutes game, es kam für mich aber nicht an return to castle wolfenstein (mit quick-save-funktion, zumindest auf xbox) heran.
Hab das Spiel damals auch sehr viel und gerne gespielt. Nur das mit dem seltenen Speichern ist mir auch negativ im Gedächtnis geblieben.
Besser als Halo war es aber nicht.?
MoH Frontline war für mich der Höhepunkt der Serie. Ab MoH Rising Sun ging es dann leider nur noch abwärts.
Auf der Xbox noch ein Ticken besser ?
War damals mein Lieblings Serie und 2. Weltkriegt weniger ausgelutscht als heute. Was für ein beklemmende Kriegs – Atmosphäre und eine gute Grafik.
Mein Highlights war die 1. Mission in D – Day noch bevor ich der Soldat James Rain sah.
Ein gefährlicher historischer Mission.