Micro Maniacs – im Klassik-Test (PS)

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Nicht, dass Ihr auf falsche Gedanken kommt: Bei den Mic­ro Maniacs handelt es sich keineswegs um den zu­künftigen Nach­wuchs der Cyber­media-Redak­teure, sondern um die Thronfolger der legendären Micro Machines. Code­masters nimmt kurzfristig Abschied von den Matchbox-Autos und lässt Euch statt dessen in die Rollen eines Dutzends Rennzwerge schlüpfen.
Acht bizarre Micro Maniacs stehen zu Beginn zur Wahl, die weiteren Charak­tere müssen – ebenso wie etliche Strecken und Secrets – erst frei gespielt werden. Habt Ihr schon die Vorgänger ausgiebig gezockt, solltet Ihr mit der Handhabung der Kleinen kein Problem haben. Lasst einfach anstelle der Reifen die Sohlen qualmen, um vor den vier Computergegnern ins Ziel zu kommen. Eine stattliche Zahl von 33 Kursen entführt Euch in den Mikro­kosmos des Alltags: Lauft den Bier­dosenslalom auf einem versifften Schlafzimmerboden, schlittert im Bad durch Seifenpfützen oder durchquert Croquet-Tore, die im Vorgarten gesteckt sind. Auf manchen Kursen beugen die Dauerläufer dem Muskelkater vor und steigen auf Fort­bewegungsmittel wie Jet-Skis oder Honigbienen.

Die laufenden Zentimeter unterscheiden sich nicht nur in ihrem skurrilen Aussehen voneinander. Jede Figur verfügt über zwei Spe­zialakti­onen, mit denen sich Kon­kur­ren­ten auf hinterhältige Weise bremsen lassen. Die feurige Pyra schleudert z.B. Lava­brocken und lässt den Flammen­werfer rauchen, der närrische Twister wirft die Gegner mit seinem Jojo aus der Bahn oder wirbelt sie mit einem Tor­nado durch die Gegend. Wie wirkungsvoll die Waffen sind, hängt von der Höhe des aktuellen Le­vels und der Zahl an Energiebällen ab, die Ihr unterwegs einsammelt. Einige der An­griffe behindern nicht nur, sondern töten die Zielperson, die einige Augenblicke später wieder auf der Strecke materialisiert. Die gleiche Wirkung zeigt ein zu gewagtes Abwei­chen vom Kurs, der Sturz in die Tiefe und die Berührung gefährlicher Gegen­stände wie Messer oder glü­hende Herd­platten. Um Hin­dernisse zu umgehen und Ab­gründe zu überqueren, macht Ihr häufig Ge­brauch von Eu­rem Sprungknopf, an manchen Stellen dürft Ihr gar klettern oder ein Kabel entlang schlittern.

Während Solisten durch Bestzeiten respektive gute Platzierung ihre drei Conti­nues durch die Level retten, kommt es im Mehr­spieler-Modus zu einem rasanten bis chaotischen Wettstreit. Wie schon bei den Micro Machines V3 dürfen bis zu acht Leute an den Rennen teilnehmen – wessen Spielfigur aus dem sichtbaren Bereich verschwindet, scheidet aus. Selbst die beliebten Holzhammer dürft Ihr wieder zum Plätten Eurer Kumpel hernehmen.

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