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| Spiel: | Midnight Club 3: DUB Edition |
| Publisher: | Take 2 Interactive |
| Developer: | Rockstar San Diego |
| Genre: | Rennspiel |
| Getestet für: | PS2, Xbox |
| Erhältlich für: | PS2, Xbox |
| USK: | |
| Erschienen in: | 6 / 2005 |
”The Fast and the Furious” löste eine Begeisterungswelle für illegale Straßenrennen und aufgemotzte Familienkutschen aus. So bleib es nur eine Frage der Zeit, bis das Bleifußfieber auf die Spielehersteller übergriff. Pionier auf dem Gebiet waren Rockstar Games, die sich der nächtlichen Thematik annahmen, es aber verpassten, ihrem Raserspektakel eine Tuning-Option mit auf den Weg zu geben. Ein Versäumnis, dem Electronic Arts’ Need for Speed Underground-Duo Abhilfe schaffte. Mit Midnight Club 3: DUB Edition will Rockstar nun mit dem Konkurrenten gleichziehen.
Wie schon beim Vorgänger tummelt Ihr Euch nicht auf vorgefertigten Rennpisten, sondern gebt zwischen Sonnenunter- und –aufgang in den frei befahrbaren Städten San Diego, Atlanta und Detroit Vollgas. Die drei Metropolen verfügen über ein ausgedehntes Straßennetz mit unzähligen Abkürzungen abseits asphaltierter Strecken. Pistenbegrenzungen sucht Ihr beim Großteil der Rennen vergebens, statt dessen klappert Ihr auf dem Weg durch den Großstadtdschungel Checkpoints ab.
Damit bei der Autoschrauberei stilistisch alles korrekt abläuft, hat man sich das amerikanische Tuning-Magazin DUB als namhaften Partner an Bord geholt. Auf Wunsch verpasst Ihr den über 60 Boliden verschiedener Fahrzeugklassen abgefahrene Spoiler und Motorhauben, bringt farbige Neonbeleuchtung und Autoglasfolien an, legt die Karre tiefer und zieht breitere Reifen auf. Elegante bis monströse Felgen fehlen ebenso wenig wie die obligatorischen Vinyl-Aufkleber oder Decals. Im Gegensatz zum Tuning-Rivalen ”Need for Speed” handelt es sich bei den optischen Verschönerungen allerdings um belanglose Nebensächlichkeiten.








