Midnight Club Street Racing – im Klassik-Test (GBA)

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Mit reichlich Ver­spä­tung trifft ein PS2-Start­titel auf dem GBA ein: Bei Midnight Club Street Racing braust Ihr zu nächtlicher Stun­de durch die Metro­polen New York und London. Aus der Vogel­pers­pektive steuert Ihr Euer Bit­map-Vehikel durch den zivilen Straßenverkehr und haltet nach Kontrahenten Ausschau. Habt Ihr diese lange genug verfolgt, fordern sie Euch zu Duellen heraus, bei denen Ihr in der Regel am Ende einer Checkpoint-Serie als Erster ankommen sollt.

Leider klingt das Grund­prinzip um einiges spannender, als dessen Umsetzung tatsächlich ist: Die immer gleich ablaufenden Rennen nerven Euch mit Gegnern, die grund­sätzlich stur ihrer Spur folgen. Noch lästiger sind die Such­phasen, bei denen Ihr regelmäßig wegen sinnlos umherrollender Autos Euer Ziel aus den Augen verliert. Über den Geniestreich, auf dem ohnehin so dunklen Display des GBA ein Rennspiel ausgerechnet in der Nacht ablaufen zu lassen, braucht man keine Worte zu verlieren – so macht’s wenig Spaß.

Unübersichtliche und ermüdende Raserei, die mit stockdunkler Grafik und tumben Gegnern nervt.

Singleplayer47
Multiplayer
Grafik
Sound
neuste älteste
JACK POINT
I, MANIAC
Maniac
JACK POINT

Direkte Top-Down-Rennspiele sind ja eh schon Abkotz schlechthin und zoomt da die Kamera ala GTA 1 oder 2? Wenn nicht kann mans ab dem Punkt ja eh schon vergessen.

Trotzdem spielegeschichtlich interessant zu hören, was es für sinnlose GBA-Umsetzungen gab.