Monument Valley: The Trilogy – im Test (PS5)

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Elf Jahre sind vergangen seit dem originalen Smartphone-Release von Monument Valley. Acht ­Jahre seit der iOS-Veröffentlichung von Teil 2 und drei Jahre seit der ­Panoramic Collection für Steam, die den Hochkant-Games eine schicke 16:9-Kur verpasst hat. Erst knapp ein Jahr hat schließlich der ursprünglich exklusive Netflix-Launch des dritten Teils auf dem Buckel. Jetzt ist er aus dieser Knechtschaft befreit und erreicht zusammen mit seinen Vorgängern die Konsolen. Xbox-Spieler können lediglich digital zugreifen, die Versionen für PS5 und Switch gibt es dank ­iam8bit auch auf Datenträger. Überall sparen Käufer des Trios rund 10 Euro gegenüber den Einzelkäufen. ”Ja, ja, danke für die vielen Infos – aber was sind das für Spiele?” wollt Ihr jetzt endlich wissen? Es sind fantastische Spiele! Und zwar fantastische kleine Rätselspiele, bei denen man eine Figur durch Knobel-Dioramas voller pfiffiger Perspektiv-Tricks scheucht.

Ähnlich wie der PSP-Knobler echochrome (2008) setzen die Monument Valleys auf optische Täuschungen im Stile des niederländischen Künstlers M.C. Escher. Zum Beispiel Treppen, die nur scheinbar nach unten führen, weiter hinten im Raum aber eine Etage höher landen. Als Spieler steuert man seine Minifigur nicht direkt per Stick, sondern klickt einen Zielpunkt an. Ist er ­erreichbar, watschelt der Charakter dorthin. In der Regel muss man vorher Schalter drücken, Kurbeln drehen oder das ganze Level rotieren. Die Kontrollen gehen in Ordnung, fühlen sich aber nicht so intuitiv an wie auf dem Smartphone. Daran können auch die technisch astreinen Ports nichts ändern. Stark ist dagegen der Abwechslungsreichtum – sowohl innerhalb der Spiele als auch dazwischen: Eben dirigiere ich ein Charakter-Duo durchs Blütenland, wenig später nutzt man eine Art Tetris-Viererstab als Reisebus. Im nächsten Areal kann dann ein kleiner Bootstrip im wogenden Meer oder eine Art Escape Game im Polly-Pocket-Uhrenturm anstehen.

Keines der Monument Valley-Spiele unterhält Euch länger als 2 bis 3 Stunden, dafür werden weder die putzigen Stages noch die kleinen Geschichten langweilig. Teil 1 kommt mit zwei kostenlosen DLCs, Teil 2 hat ein Mini-Add-on an Bord. Der Gratis-DLC ”Garden of Life” für Teil 3 folgt in Kürze.

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